Donnerstag, 17.05.2012
19.03.2008
Share |
   
Familienbusse im Test

Der Renault Trafic im Frontal-Crashtest.

ADAC crasht VW T5 und Renault Trafic

In einem aktuellen Test überprüfte der ADAC erstmalig das Crash-Verhalten der Familienbusse Volkswagen T5 und Renault Trafic und kam zu einem positiven Gesamturteil. Das Verletzungsrisiko sei für Fahrer und Beifahrer als auch für die Insassen auf den hinteren Sitzreihen gering, hieß es in einer Mitteilung. Bei ausgewachsenen Passagieren auf der dritten Sitzreihe müsse jedoch mit starken Beinverletzungen gerechnet werden. Im Real-Crash würden diese Passagiere mit ihren Knien sehr hart gegen einen Stahlträger in der vorderen Sitzbank schlagen. Als kritisch erwies sich laut ADAC-Test auch die Knieaufprallzone der Frontinsassen und beim VW der Fahrer-Fußraum. Positiv zu erwähnen sei jedoch die sehr geringe Verletzungsgefahr für Kinder.

Im Test wurde die Deformationszone des VW restlos aufgebraucht. Insbesondere der Fahrer müsste durch starke Deformationen im Fußraum und blockierte Pedale mit schweren Verletzungen der Unterschenkel und Füße rechnen, urteilt der Automobilclub. Der Renault habe in diesem Punkt besser abgeschnitten. Allerdings verkeilte sich die Fahrertür bei ihm so, dass sie nur noch mit schwerem Gerät geöffnet werden konnte.

Zu kritisieren sei bei dem Franzosen der fehlende serienmäßige Beifahrer-Airbag, wodurch sich die Brustbelastungen des Co-Piloten erheblich reduzieren ließen. Merkwürdig mutet laut ADAC die Empfehlung von Renault an, auf der dritten Sitzreihe keine Kindersitze zu verwenden, obwohl diese Fahrzeugklasse gerne als Familien-, Schul- oder Kindergartenbus benutzt wird. Die Einschränkung sei zudem missverständlich in der Bedienungsanleitung formuliert, im Wageninnern fände sich überhaupt kein Hinweis.

Beim VW bemängelt der Autoclub das Fehlen klarer Hinweise zur Verwendung von rückwärtsgerichteten Kindersitzen auf dem Beifahrersitz. Der Schlüsselschalter zum Deaktivieren des Beifahrer-Airbags sollte zudem serienmäßig an Bord sein. Bei beiden Fahrzeugen wären Gurtwarnsummer auf allen Plätzen wünschenswert, da der Fahrer nur sehr schwer den Überblick darüber behalten kann, wer angeschnallt ist, heißt es im Testergebnis. (tk)


KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

Bisher noch keine Kommentare! Geben Sie doch den Ersten ab.

0 Leserbriefe

Logo_AF_hellModellplaner 2012

Richtig informiert von Alfa Romeo bis VW: Der Autoflotte-Modellplaner bietet Ihnen alle Neuheiten, Facelifts und neuen Motorisierungen auf einen Blick! | mehr

Autoflotte 05/2012

Rückgabe
(K)ein Lotteriespiel
Daimler Fleet Management
Der Aufwärtstrend hält unvermindert an
Elektro-Dienstwagen
Steuerlich bald Auto minus Batterie?

Jetzt zwei Ausgaben der Autoflotte kostenlos testen! | mehr

Serie: Sparen im Fuhrpark

Fuhrpark_Autostadt

In der Serie "Einsparpotenziale im Fuhrpark" werden die verschiedenen Kostenarten getrennt voneinander betrachtet. Sie erfahren, wo Einsparungen möglich sind. | mehr

thumb_flottenloesungenFlottenlösungen

Hier finden Sie, was Sie suchen!

Ein umfangreiches Branchenverzeichnis für die schnelle Recherche im Fuhrpark. | mehr

Autoflotte Akademie

Kosten_Box

In dem Seminar Praxiswissen Fuhrparkmanagement 1 lernen Sie die Aufgaben des Fuhrparkmanagements zu meistern, effizient zu arbeiten, Kosten zu sparen und Haftungsrisiken zu minimieren. Info, Termine & Anmeldung. | mehr

Firmenwagenrechner

Der neue Autoflotte
Firmenwagenrechner

Mehr Gehalt oder lieber einen Firmenwagen? Der Firmenwagenrechner rechnet Ihre Vorteile aus! | mehr

Rückrufe

Rückrufdatenbank

Aktionen der Automobilhersteller und Importeure seit 2002, sortierbar nach Marken und Zeitraum. | mehr

Gabler Wirtschaftslexikon

GABLER WIRTSCHAFTSLEXIKON ONLINE

Gabler Wirtschaftslexikon Online: Lexikon und Definition für Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft, Recht und SteuernDas Wissen der Experten:
- Qualitätsgeprüft.
- 25.000 Stichwörter.
- Kostenlos online.

» Definition kostenlos im Lexikon suchen