EurotaxSchwacke-Studie: Alternative Antriebe im Kommen

15.07.2010 16:00 Uhr
Die Verfasser der Schwacke-Liste für Gebrauchtwagenpreise gehen davon aus, dass in Deutschland bis 2020 jährlich drei Millionen Autos verkauft werden.

In Deutschland werden nach einer Studie in den nächsten zehn Jahren immer mehr Autos mit alternativen Antrieben gekauft. Vor allem durch Elektro- und kombinierte Verbrennungs- und Elektro-Antriebe (Hybrid) werde die Zahl bis 2020 auf rund 670.000 im Jahr steigen und damit auf 23 Prozent des Gesamtabsatzes, teilte der Autodienstleister EurotaxSchwacke am Donnerstag in Berlin mit. Entscheidend seien aber staatliche Kaufanreize und dass die Hersteller durch mehrjährige Garantien die Chancen der alternativen Antriebe auf dem Gebrauchtwagenmarkt verbessern. Die Verfasser der Schwacke-Liste für Gebrauchtwagenpreise gehen davon aus, dass in Deutschland bis 2020 jährlich drei Millionen Autos verkauft werden. 2010 liege der Anteil der Alternativantriebe bei einem Prozent, 2015 werde er bei zwölf Prozent liegen. Besonders bei Sportwagen werden sich nach Ansicht der Autoren Hybrid-Modelle durchsetzen - bis zu einem Anteil von 82 Prozent in diesem Segment 2020. Reine Elektromotoren werde es dann besonders in der Mini- und Kleinwagenklasse geben, mit einem Anteil bei den Minis zwischen 26 und 39 Prozent. (dpa)

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