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Ausgabe 10/2016

Anbauaktion

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© AUTOFLOTTE

Mit dem Optima Sportswagon tritt Kia erstmals mit einem Mittelklasse-Kombi an. Der Neue überzeugt mit einigen Qualitäten.

_ Kia komplettiert seine Mittelklasse. Neu beim Optima des Modelljahres 2017 sind: unter der Haube neben dem Plug-in-Hybrid der 2.0 T-GDI mit 245 PS als neue Spitzenmotorisierung, in der Preisliste die neuen sportlich ausgerichteten Top-Ausstattungslinien Optima GT und Optima GT Line und - viel wichtiger für Flottenkunden - der Optima Sportswagon, mit dem sich Kia erstmals in den hierzulande heiß umkämpften Markt der D-Segment-Kombis wagt.

Das Design stand ganz oben im Entwicklungslastenheft, so Kia-Deutschland-Geschäftsführer Steffen Cost. Das sieht man dem Optima Sportswagon an. Das Kombiheck wirkt bündig in das Gesamtdesign integriert, die ansteigende Fensterlinie unterstreicht einen dynamischen Anspruch. Zu Lasten des Laderaums geht der Designanspruch jedoch nicht, die Ladekapazität gibt Kia mit 552 bis 1.686 Liter an. Für Variabilität soll die im Verhältnis 40:20:40 umklappbare Rücksitzlehne sorgen, zudem gibt es je nach Ausstattungsversion spezifische Features wie eine Fernentriegelung der Rücksitze, einen Gepäckraumorganizer, ein Trennsystem, ein Trennnetz oder ein Unterflurfach, das bei Bedarf auch das Gepäckrollo aufnimmt.

Fünf Ausstattungslinien

Wer sich für einen Optima Sportswagon entscheidet, hat grundsätzlich die Wahl zwischen fünf Ausstattungsvarianten: Edition 7, Vision, Spirit, GT Line und GT. Allerdings ist nicht jede Variante auch mit jedem Motor verfügbar. So ist die GT Line dem Diesel vorbehalten, außerdem gehen der GT und der neue Turbobenziner eine Zwangssymbiose ein.

Ein Siebenzoll-Navigationssystem inklusive sieben Jahre Kartenupdate und Android Auto liefert Kia übrigens bereits in der Grundversion Edition 7 mit. Dennoch sollten sich Käufer des Optima Sportswagon - der nur 756 Euro teurer ist als die Limousine - überlegen, ob sie nicht doch zum besser ausgestatteten Vision oder zum Spirit greifen. Das gilt zumindest für all jene, die Wert auf moderne Assistenzsysteme legen. Die sind beim Optima Sportswagon nämlich oft in Optionspaketen gebündelt, die es in der Basisversion weder für Geld noch gute Worte gibt. Beispiele gefällig? So sind der aktive Spurhalteassistent und die Verkehrszeichenerkennung ab Vision serienmäßig an Bord, für die Basis aber nicht einmal gegen Aufpreis. Und einen Querverkehrswarner sowie den Spurhalteassistenten gibt es optional erst ab der Linie Spirit - im Paket mit weiteren Optionen für 714 bis 1.672 Euro. Speziell auf die Bedürfnisse von Gewerbekunden zugeschnitten sind die Ausstattungslinien Business und Business Supreme. Sie liefert Kia exklusiv für den Optima Sportswagon 1.7 CRDi. Mit einem Einstiegspreis von 22.092 liegt der Basistarif hier 1.681 Euro unter dem 1.7 CRDi Edition 7.

Gemütlicher Diesel

Für eine erste Kombi-Ausfahrt stand uns der Optima Sportswagon 1.7 CRDi GT Line zur Verfügung. Er erfreut vor allem Fahrer mit Komfortanspruch. Das harmonische Siebengang-Direktschaltgetriebe schaltet in der Regel zum richtigen Zeitpunkt, auch der Diesel selbst eignet sich vor allem als Langstreckengleiter - dynamisches Spurten ist seine Sache weniger. Auch das Fahrwerk präsentierte sich komfortabel, wenn auch keinesfalls träge. Nur die Lenkung wirkte in der Mittellage etwas gefühllos.

Innen überzeugt der Optima Sportswagon wie die Limousine mit hochwertig wirkenden Materialien. Das gilt für Optik wie Haptik - hier muss sich der Koreaner auch vor Autos aus Wolfsburg nicht verstecken. Ebenfalls wichtig für Vielfahrer: Die Instrumente sind gut ablesbar, und Ergonomie und Bedienlogik stimmen. Beim Blick nach schräg hinten fordert aber das dynamische Kombidesign seinen Tribut: Die ansteigende Fensterlinie schränkt die Sicht doch merklich ein. Durch eine breite Hecktür und ohne lästige innere Ladekante gut zugänglich ist dagegen der Kofferraum - für einen Kombi ein wesentliches Argument.

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