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Ausgabe 03/2015

Aufgefrischt

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© AUTOFLOTTE

Kia gönnt seinen Modellen Rio und Venga ein Facelift. Neben optischen Retuschen warten beide Modelle mit einem neuen Navigationssystem auf, der Rio fährt zudem mit Euro-6-Motoren vor.

_ Zu den ganz großen Playern im Flottengeschäft zählt Kia in Deutschland nicht. Rund 7.200 Flottenneuzulassungen im Jahr 2014 - und etwa ein Prozent Segmentmarktanteil - sind dennoch ein Wort. Auch innerhalb der Marke spielten die Gewerbekunden mit einem Anteil von 13,5 Prozent nur eine untergeordnete Rolle, allerdings stiegen die Flottenzulassungen im Vergleich zum Vorjahr um 20,3 Prozent, während die Privatkundenzulassungen um fast 15 Prozent sanken.

Ein Kia-Modell, das sich - neben dem Picanto - vor allem für den Einsatz in urbanen Ballungsräumen und damit zum Beispiel für Pflegedienste eignet, ist der Rio. Seit Ende Januar ist die vierte Generation des Polo-Konkurrenten in überarbeiteter Form erhältlich. Äußerlich unter anderem an neu gestalteten Stoßfängern vorne und hinten oder neuen 17-Zoll-Leichtmetallfelgen erkennbar, haben die Entwickler auch im Innenraum und unter der Haube Hand angelegt.

Euro 6 für den Rio

So beherbergt die umgestaltete Mittelkonsole in der Top-Variante Spirit ab sofort optional (496 Euro) ein neues, integriertes Sieben-Zoll-Kartennavigationssystem inklusive Rückfahrkamera, das laut Kia mit schnellerer Routenberechnung und optimierter Darstellung überzeugt. Wichtiger noch die Änderungen unter der Haube: Alle vier Motoren - je zwei Diesel und Benziner - erfüllen nun die Abgasnorm Euro 6. Gleichzeitig sollen Verbrauch und Emissionen im überarbeiteten Rio geringer ausfallen: Für den 1.4 CRDi mit 90 PS nennt der Importeur ein Minus von sieben auf jetzt 98 Gramm CO2 pro Kilometer.

Für erste Testfahrten standen ausschließlich die beiden Benziner - der 1.2 CVVT mit 84 PS und Fünfganggetriebe sowie der 1.4 CVVT mit 109 PS und Sechsganggetriebe - zur Verfügung. Am wohlsten fühlen sich beide Aggregate in der Stadt. Beschleunigungsvorgänge auf Landstraße und Autobahn dagegen erfordern Schaltarbeit: Beide Motoren verlangen Drehzahlen für den Vortrieb, Schub liegt erst bei höheren Drehzahlen an.

Wie gut, dass vor allem das Sechsganggetriebe zum Schalten einlädt. Preislich hat sich beim Rio, der im Innenraum zwar durch einfache, aber doch sehr gut verarbeitete Kunststoffe auffällt, nur wenig geändert. Während der Einstieg für den 1.2 CVVT mit drei Türen in der Grundausstattung Attract bei unverändert 9.235 Euro liegt, ist der Mehrpreis für die Ausstattung Edition 7 um 84 Euro und das Plus für die Ausstattungslinie Spirit um 168 Euro gestiegen. Für 496 Euro ist der Rio Spirit zudem mit einem Technikpaket erhältlich, das unter anderem eine Serviceintervallanzeige, einen Tempomaten und einen Geschwindigkeitsbegrenzer umfasst. Ein Vierstufen-Automatikgetriebe ist für den 1,4-Liter-Benziner für 840 Euro ab der Version Edition 7 erhältlich, eine Metalliclackierung für alle Varianten für 387 Euro.

Kosmetik für den Venga

Zusammen mit dem Rio feiert der überarbeitete Minivan Venga Premiere. Bei ihm wanderte das Markenlogo aus dem nun größeren Kühlergrill nach oben, zudem fallen LED-Tagfahrlicht, am Heck eine Chromleiste sowie neu gestaltete Leichtmetallfelgen ins Auge. Wie im Rio gibt es für die Top-Variante Spirit das neue Sieben-Zoll-Navigationssystem. Es ist Bestandteil des 1.084 Euro teuren Technikpakets, das außerdem einen Tempomaten, einen automatisch abblendenden Innenspiegel und einen Regensensor umfasst. Nur für die Top-Variante Spirit und nur für den 125 PS starken Top-Benziner 1.6 CVVT gibt es zudem eine Vierstufen-Automatik (840 Euro), Metalliclack ist für 445 Euro erhältlich, aber nicht für die Basis-Ausstattung Attract. Los geht es ab 12.176 Euro für den 1.4 CVVT Attract mit 90 PS.

Im Gegensatz zum Rio fährt der Venga auch nach dem Facelift mit Euro-5-Motoren vor. Das gilt auch für den 128 PS starken Diesel, der die Motorenpalette des ausschließlich in Europa angebotenen Minivans komplettiert. Der 1,6-Liter-Selbstzünder ist klar als Vertreter seiner Zunft erkennbar. Wie der Rio überzeugt der Venga mit übersichtlichen Instrumenten. Während der Rio kurze wie lange Bodenwellen relativ knackig wegsteckt, federt der Venga aber vor allem lange Fahrbahnunebenheiten deutlich weicher ab. Für beide Modelle gibt es - mit Ausnahme von Taxen - die Sieben-Jahres-Garantie auch für Gewerbekunden.

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