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Ausgabe 08/2015

Ins Idealmaß gebracht

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© AUTOFLOTTE

Die Münchner fertigen ihr erfolgreiches SUV nun nach der Frontantriebsarchitektur - was vor allem dem Platzangebot guttut.

_ Mit 730.000 verkauften Modellen etablierte sich der BMW X1 binnen sechs Jahren unter den drei Topsellern der Münchner Marke. Nichtsdestotrotz kritisierte man an ihm Zeit seines Produktionslebens das knappe Platzangebot und die teils nicht ganz dem Premiumanspruch entsprechende Materialwahl.

Exakt diese beiden Punkte hat BMW mit dem Nachfolger, der auf der 2er-Tourer-Frontantriebsplattform steht, jetzt beseitigt. Die Formel "Quermotor plus Frontantrieb" schafft Platz für die Passagiere, außerdem packte BMW bei der Höhe noch 53 und bei der Breite noch 23 Millimeter dazu. Das Ergebnis kann sich sehen und ersitzen lassen: Obwohl der Neue 15 Millimeter kürzer ist als der Vorgänger, wirkt er deutlich größer und zeigt sich fast wie ein kleiner X5.

Offroadfeeling

Da man jetzt 36 Millimeter höher sitzt und die Armaturentafel bewusst niedrig gehalten wurde, kommt deutlich mehr Offroadfeeling auf als beim Vorgänger. Auch für die Fondpassagiere ergeben sich ganz neue Sitzverhältnisse: Je nach Stellung der Rückbank, die sich um 130 Millimeter längs verschieben lässt, genießen sie zwischen 37 und 66 Millimeter mehr Knieraum, womit jetzt locker auch vier Erwachsene entspannt auf längere Touren gehen können. Außendienstler dürften außerdem den gewachsenen Gepäckraum schätzen, der mit 505 bis 1.550 Liter um 85 respektive 200 Liter über dem Vorgänger liegt. Die serienmäßig 40:20:40 teilbare Rückenlehne lässt sich mit einem Hebelzug vom Kofferraum aus umlegen, und wer auf die elektrisch verstellbaren Komfortsitze verzichtet, kann stattdessen eine umlegbare Beifahrersitzlehne ordern, die dann 2,5 Meter Ladelänge schafft.

Wer den X1 als günstige Alternative zur 3er-Reihe als Geschäfts- oder Flottenauto im Auge hat, macht damit nichts falsch, denn bereits das mittlere Niveau X-Line (es gibt insgesamt fünf Niveaus) bietet einen hochwertig eingerichteten Innenraum, der das Angebot des Vorgängers toppt. Für Businesskunden gibt es außerdem ein Hakensystem, das sich an der Kopfstütze der Vordersitze befestigen lässt und das wahlweise mit einem Arbeitstisch oder Monitor ergänzt werden kann.

Für die Rücksitze gibt es ein sinnvolles Zurrsystem, um dort Koffer oder Reisegepäck sicher zu verzurren. Dann kann man sich das Fußwedeln zum Öffnen der Heckklappe sparen. Die Türtaschen wurden so gestaltet, dass sie auch große Ein-Liter-Flaschen aufnehmen können.

Frontantrieb

Den Einstieg bildet der X1sDrive18i mit 136 PS starkem 1,5-Liter-Dreizylinder-Benziner, den es nur als Fronttriebler ab 25.168 Euro gibt. Bei den Dieseln startet das Programm mit dem X1 18d, den es front- oder allradgetrieben gibt und der 150 PS leistet. Darüber rangieren die allradgetriebenen xDrive 20d und 25d, die 190 und 231 PS leisten.

Empfehlenswertes Zubehör ist das gut 1.250 Euro teure Business Package mit automatisch abblendendem Innenspiegel, wirksamer Lordosenstütze und Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer sowie Navi. Die Achtgang-Steptronic (als Doppelkupplungsgetriebe) kostet hier knapp 1.765 Euro. Eine Überlegung ist das 630 Euro teure Travel-Paket wert - mit schwarzer Dachreling, verstellbaren Fondsitzen samt Ablagetischen und Gepäckraum-Trennnetz.

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