suchen
Ausgabe 11/2017

Yetis Erbe wildert los

1180px 664px

© AUTOFLOTTE

Skodas Kompakt-SUV fährt nicht nur mit neuem Namen und mehr Platz vor, sondern auch mit einer langen Aufpreisliste. Wichtige Motoren und Kombinationen werden erst im kommenden Jahr angeboten.

_ Skodas neues Kompakt-SUV überrascht nicht nur mit dem Namen, sondern auch mit merklich mehr Platz. Der Nachfolger des beliebten Yeti heißt Karoq und wächst um stolze 16 Zentimeter. So schafft Skoda nicht nur Platz für Passagiere und Gepäck, sondern auch für ein drittes SUV in der kleineren Seat-Arona-Klasse, das wohl 2018 folgen wird.

Dass Skoda auch beim Karoq eng mit seiner spanischen Schwester zusammengearbeitet hat, sieht man dem SUV auf den ersten Blick an. Obwohl sich die Designer Mühe gegeben haben, mit markentypischen Details wie Kühlergrill oder Scheinwerfern dem Karoq eine eigenständige Optik zu verleihen, sind sich der Hochbeiner und der Seat Ateca recht ähnlich.

Eigenheiten

Das gilt allerdings nur für die Außenhaut, nach dem Einsteigen wartet der geräumige Fünfsitzer mit klassischem Skoda-Ambiente auf. Dazu gehören neben wohlgeformten Sitzen auch die bekannten Simply-Clever-Lösungen und auf Wunsch auch das topmoderne Infotainment-System (je nach Ausstattung bis zu 1.924 Euro) mit riesiger Glasoberfläche, Online-Zugang, Smartphone-Anbindung, induktiver Ladeschale und WLAN-Hotspot, aber leider ohne den klassischen Lautstärkeregler.

Basisversion folgt

Ab 2018 will Skoda außerdem optional das VW-konzernweit eingesetzte Virtual Cockpit anbieten, also einen volldigitalen Instrumententräger. Spätestens dann soll auch die günstigere Ausstattungslinie Active an den Start gehen, vorerst kommt jeder Karoq mindestens als Ambition-Modell - mit schlüssellosem Zugangssystem, Tempomat, City-Notbremsfunktion und Parksensoren hinten. Schade: Nicht nur für das Ambition-Modell, sondern auch bei der Top-Version Style sind Halogen-Scheinwerfer Serie, LED-Licht gibt es nur für 832 Euro Aufpreis. Wer möchte, dass sein Abstandstempomat bis 210 km/h arbeitet, muss außerdem mindestens 655 Euro zahlen; beim Grundpreis von 235 Euro quittiert das System ab Tempo 160 den Dienst. Und selbst Kleinigkeiten wie die Klimaautomatik lässt sich Skoda in der Ambition-Ausstattung noch extra bezahlen (395 Euro); Serie ist lediglich eine manuelle Klimaanlage.

Etwas träge

Ebenfalls erst 2018 wird die Kombination aus 150-PS-Benziner und Allradantrieb nachgereicht, momentan fährt der Vierzylinder ausschließlich als Fronttriebler vor. Erstaunlich: Obwohl der Karoq mit rund 1,4 Tonnen kaum mehr wiegt als ein VW Golf, hinterlässt der 1.5 TSI im Skoda-SUV einen trägeren Eindruck. Optional gibt es das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, das allerdings immer noch nicht den Komfort einer Wandlerautomatik erreicht.

Zum Basispreis von 20.412 Euro gibt es den Dreizylinder-Benziner mit 115 PS. Das gleich starke 1,6-Liter-Dieselpendant kostet ab 22.849 Euro. Für Allradfans bleibt der 150-PS-Selbstzünder; 2018 folgt ein Diesel-Bruder mit 190 PS.

360px 106px

Mehr

Mehr zum Thema SUV:

Modellplaner



Fotos & Videos zum Thema SUV

img

Kia Picanto X-Line

img

BMW X2 (2019)

img

Neue SUV im Premium-/Luxus-Segment

img

Mazda CX-5 Skyactiv-G 194

img

Toyota Tj Cruiser

img

Toyota Land Cruiser (2018)


Ihr Kommentar zum Artikel

© Copyright 2017 Autoflotte online

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

img
Fahrbericht Ssangyong Rexton 4

Gelungene Schönheitskur

Der Name ist geblieben. Doch optisch und auch im Innenraum hebt sich die Neuauflage des Ssangyong Rexton deutlich von seinem Vorgänger ab. Die Kunden zahlen Schönheitskur...


img
Fuhrparkverband

"Überhöhte Verbrauchswerte – unbekannte Wahrheit?"

Die Klage aus dem politischen Berlin über den hohen Spritverbrauch von Hybridfahrzeugen sorgt beim Fuhrparkverband für Kopfschütteln. "Willkommen im wahren Leben",...


img
Transporter

Bestellstart für Mercedes-Benz eVito

Der anstehende Paradigmenwechsel setzt traditionelle Automobilhersteller unter Druck. Mercedes stellt seine Transporter-Flotte ab Sommer 2018 auf Elektromobilität.


img
Elektroautos im Winter

Kälte zehrt an der Reichweite

Im Winter wird die Batterie von Elektroautos besonders beansprucht. Weil das auf die Reichweite geht, sollte man vorsorgen.


img
Selbstfahrende Autos

London will auf allen Straßen testen

Bald schon könnten auf der ganzen Insel selbstfahrende Autos ohne Fahrer zu Testzwecken unterwegs sein. Mit dem Vorstoß will die Regierung das Land für den EU-Austritt...