EurotaxSchwacke: Ausstattung wird immer wichtiger

03.12.2009 15:24 Uhr
Navis können verkaufsfördernd sein - je nachdem, wie alt das Fahrzeug und die Navi-Software ist.
© Foto: Mercedes-Benz

Was aber bringen Ausstattungsfeatures beim Wiederverkauf und welche Ausstattung ist dann gefragt? Diesen Fragen ist EurotaxSchwacke in einer aktuellen Untersuchung nachgegangen. Grundsätzlich gilt, so die Forecaster: Zubehörfeatures sind von Vorteil, allerdings spüre man auch hier schnell den Wertverlust: „So lassen sich beispielsweise für einen drei Jahre alten Gebrauchten noch rund 50 Prozent des ursprünglichen Kaufpreises erzielen, für die beim Kauf des Autos im allgemeinen teuer bezahlten Extras in der Regel nur noch zwischen 25 und 35 Prozent“, so EurotaxSchwacke Geschäftsführer Michael Bergmann. Die Maintaler Marktbeobachter haben ermittelt, dass bereits im Kleinwagen- und Kompaktklassesegment Klimaanlage, Zentralverriegelung, Servolenkung, elektrische Fensterheber vorne, Metalliclackierung und ein elektronisches Stabilitätsprogramm ein Muss sind. Bei der Kompaktklasse sollte zusätzlich noch mit Leichtmetallfelgen und einer Sitzheizung im Cockpit aufgerüstet werden. "Passend ausgestattete Fahrzeuge lassen sich deutlich schneller verkaufen als Fahrzeuge bei denen wichtige Ausstattungsdetails fehlen oder gar verkaufsschädigende Ausstattungen beim Neuwagenkauf geordert wurden, wie beispielsweise exotische Farbkombinationen (goldmetallic mit roter Lederpolsterung) oder ein Oberklassewagen ohne Automatikgetriebe“, so Michael Bergmann, EurotaxSchwacke Geschäftsführer. Generell gelte: Je höher die Klasse, desto höher sind die Erwartungen an die Ausstattung. (red)

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