BMW-Chef Norbert Reithofer hat den Staat aufgefordert, die Forschung zur Elektromobilität stärker zu fördern. Mit Blick auf den Weltklimagipfel in Kopenhagen sagte Reithofer nach einem Bericht der "WirtschaftsWoche", dort müssten "die Weichen gestellt werden für nachhaltige Mobilität". Die bisherigen Maßnahmen reichten "bei weitem nicht aus". Es stelle sich die Frage, "ob es jetzt nicht an der Zeit wäre für eine Forschungsförderung, die den deutschen Herstellern hilft, bei klimafreundlicher Technik insgesamt führend zu werden". Ohne Elektroautos werde BMW "die CO2-Grenzwerte für 2020 nicht erreichen", sagte Reithofer. Er äußerte zugleich die Sorge, BMW und andere Hersteller könnten bei der Entwicklung des Elektroautos von China überholt werden. (dpa)