Wie unterteilen sich die Kosten?
Kostenartenrechnung im Fuhrpark
Unterteilung der Kosten
Analysiert man die Fahrzeugkosten in der eigenen Flotte, wird dahinter meist eine sehr reelle Fragestellung stecken. Bei kleinen Fuhrparks, die für das Unternehmen auch nur einen geringen Kostenfaktor darstellen, wird ausschlaggebend sein, die Gesamtkosten zu überprüfen und Budgets einzuhalten. Ist die Fahrzeugflotte allerdings größer, tritt ein immer detaillierterer Informationsbedarf in den Vordergrund.
Schnell stellt sich dann die Frage nach der Entwicklung der Kraftstoffkosten, der Wartungs- und Reparaturkosten oder auch der Unfallkosten – geht es doch darum, die Risiken für das Unternehmen zu minimieren und rechtzeitig Kosten senkende Maßnahmen einzuleiten. Um hier überhaupt aussagefähige Unterlagen zu erhalten, ist die Implementierung einer Kostenartenrechnung unumgänglich.
Hierbei werden die einzelnen Fahrzeugkosten unterteilt in den Wertverlust, die Finanzierung, Instandhaltung, Kraftstoff, Reifen, Steuern, Versicherung und in sonstige Kosten. Wie die genaue Unterteilung aussieht, ist dabei übrigens jedem Fuhrpark selbst überlassen – handelt es sich doch um eine innerbetriebliche Kostenauswertung, und nicht um die Finanzbuchhaltung des Unternehmens.
Die Kostenartenrechnung lässt sich bei vielen größeren Konzernen in der Finanzbuchhaltung (sofern ein Kostenrechnungsmodul angeschlossen ist) abbilden. Einzelne Fahrzeuge oder auch Teilfuhrparks haben hier eine eigene Kostenstelle. Jeder Kostendatensatz wird dann bereits bei der Eingabe nach der Kostenart in eine Unterkostenstelle aufgeteilt oder mit einer entsprechenden Zusatzinformation abgespeichert. Über alle Fahrzeugkostenstellen sind dann Querinformationen zu den Aufwendungen für Kraftstoff, den Unfällen oder auch den Reifenersatz verfügbar.
Sollte Ihre Buchhaltung diese Informationen nicht hergeben, sollten Sie sich selbst eine Kostenartenrechnung aufbauen. Andernfalls werden Sie immer wieder stundenlang Kosten auseinander dividieren – z.B. bei Rückfragen von Vorgesetzten. Bei größeren Fuhrparks ist hierfür eine Spezialsoftware sinnvoll, kleinere Flotten kommen meist auch mit einer Excel- oder Accessdatei gut zurecht.
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