Auch im Fuhrpark sollten von Zeit zu Zeit die Fahrzeugkosten unterteilt werden.
Fixe und variable Fahrzeugkosten
Nicht nur für Speditionen
Bei Speditionen, Anbietern von Beförderungsleistungen und Ähnlichem sollte die Unterteilung in fixe und variable Kosten immer erfolgen. Bei der Erstellung von Angeboten wird dann mindestens zum Preis der variablen Kosten verrechnet, in der Regel aber darüber. Die so erzielten Deckungsbeiträge müssen dann über die Lebensdauer des Fahrzeuges auch alle Fixkosten und Umlagen aus dem Unternehmen abdecken.
Aber auch beim "normalen" hausintern genutzten Pkw-Fuhrpark sollte man von Zeit zu Zeit fixe und variable Fahrzeugkosten für die einzelnen Fahrzeuggruppen ermitteln. Die Bestandteile der variablen Kosten, wie Kraftstoffverbrauch und Reifenverschleiß, sind dabei meist leicht ausgemacht.
Kostenarten, die zu 100 Prozent fixe Fahrzeugkosten sind, wie Versicherung (soweit der Beitrag unabhängig von einer Fahrleistung ist), Steuer und Finanzierungskosten, lassen sich meist auch einfach ermitteln. Etwas komplizierter ist es da bei Mischkostenarten, die sowohl variable als auch fixe Bestandteile enthalten. Hierzu zählen die Wartungsrechnungen oder die Wertminderung des Fahrzeuges.
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