Klassische Fehlerquelle: Betrachtung der Kosten als Gesamtbudget
Entwicklung der Gesamtkosten
Klassische Fehlerquellen
Je flexibler ein Unternehmen am Markt agieren muss und je höher die Aufwendungen für die Flotte sind, umso wichtiger sind zeitnahe Auswertungen über die Fahrzeugkosten. Gehen die Gesamtausgaben in der Flotte in die Höhe, z.B. durch steigende Spritpreise oder höhere Unfallzahlen, gilt es, möglichst schnell zu reagieren.
Anschließend sollten dann durch weitere Kostenauswertungen (Analyse der einzelnen Kostenarten und der Fahrleistungen) die Ursachen herausgefunden werden. Je nach Kostenart und Ursache können Gegenmaßnahmen eingeleitet, eventuelle Schäden vom Unternehmen abgehalten oder das Budget und die Kalkulation im Unternehmen angepasst werden.
Fehler bei der Betrachtung der Gesamtkosten im Fuhrpark werden meist schon zu Jahresbeginn bei der Budgetierung gemacht. Häufig werden die Fahrzeugkosten als Gesamtbudget dargestellt, und eine Unterteilung in einzelne Teilfuhrparks wird kaum vorgenommen. Steigen dann die Kosten unerwartet an, ist es nur unter großen Mühen möglich, den eigentlichen Kostentreiber im Fuhrpark zu ermitteln.
Aus diesem Grund sollten gerade größere Flotten schon von Beginn an einzelne Teilflotten bilden. Am besten orientieren Sie sich dabei an den unterschiedlichen Einsatzarten der Fahrzeuge.
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