Wertverlust und Finanzierungskosten
Wertverlust und Finanzierungsform
Zuerst gilt es, durch eine richtige Fahrzeug- und Modellwahl und die Bestimmung der passenden Haltedauer-Fahrleistungs-Kombination die grundlegenden Parameter für die eigene Flotte festzulegen. Dabei sollte man bedenken, dass durch die strategische Ausrichtung des Fuhrparks nicht nur der Wertverlust entscheidend beeinflusst wird, sondern praktisch auch alle anderen Fahrzeugkosten betroffen sind. Selbstverständlich sollte man immer berücksichtigen, dass unterschiedliche Einsatzarten auch meist stark abweichende Haltedauern nach sich ziehen.
Ein Poolfahrzeug, das nur wenig unterwegs ist, kann deshalb ruhig länger in der Flotte gehalten werden als ein Vertriebsfahrzeug im Dauereinsatz. Nachdem die Strategie erst einmal festgelegt worden ist, sollten Sie sich über den Einkauf und den Verkauf der Fahrzeuge Gedanken machen. Sie sollten schon im Vorfeld Veränderungen am Markt berücksichtigen und Alternativen zur aktuellen Vorgehensweise prüfen.
Mittlerweile bieten zum Beispiel ausländische Hersteller gute Produkte, ein oftmals flächendeckendes Händlernetz und adäquate Dienstleistungen an. Auf jeden Fall sollten Sie sich regelmäßig über alle für Ihre Flotte in Frage kommenden Produkte informieren und einen möglichen Einsatz abklären. Allein die Kenntnis der am Markt verfügbaren Marken und Modelle kann dann in Einkaufsverhandlungen bares Geld wert sein.
Darüber hinaus ist natürlich auch die Wahl der richtigen Finanzierungsform – soweit diese nicht schon von der Unternehmensleitung vorgegeben ist – von großer Bedeutung. Neben dem Abschluss von Leasingverträgen kann auch ein Kreditvertrag oder die Finanzierung aus den laufenden Einnahmen in Frage kommen. Auf jeden Fall sollten Sie bedenken, dass Wertverlust und Finanzierung in der Regel – je nach eingesetztem Fahrzeug und Laufleistung – zwischen 35 und 45 Prozent der gesamten Kosten ausmachen.
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