Reifenkosten im Fuhrpark
Reifenkosten Im Fuhrpark
Betrachtet man die Reifenkosten und die damit in Verbindung stehenden Prozesse unterscheiden sich die einzelnen Fuhrparks oft gravierend. Während manche Fuhrparkverwalter auf die Frage nach den Reifen mit einem „welcher Aufwand, unsere Fahrer erledigen das Reifenthema selbstständig“ antworten, geraten andere allein schon bei dem Gedanken ins Schwitzen.
Wer nur fest zugeordnete Pkw mit einer geringen Fahrleistung fährt, hat es meist leichter als ein Kollege, der Poolfahrzeuge, Transporter und Vielfahrer in seiner Flotte hat. Wie der Fuhrpark auch aussieht, die letzten aktuellen Änderungen zum Thema Reifen sollten Flottenprofis kennen. So besteht seit letztem Jahr eine "Quasi"-Winterreifenplicht, die besagt, dass Fahrzeuge mit einer der Witterung und den Straßenverhältnissen angepassten Bereifung unterwegs sein müssen. In der Praxis bedeutet dies, dass es zwar immer noch Einsatzarten gibt, bei denen auch Ganzjahresreifen zum Tragen kommen können, aus Sicherheitsgründen meist aber eine getrennte Sommer- und Winterbereifung sinnvoll ist. Einige Flotten sind deshalb auch dazu übergegangen für alle Firmenfahrzeuge gleich bei der Bestellung einen Satz Winterräder mit zu ordern. Problematisch wird es oft bei Transportern und Lkw, bei denen man sich in den vergangenen Jahren oft zu wenig Gedanken über die Art des Reifenprofils gemacht hat.
Eine weitere Veränderung betrifft dagegen nur Transporter. Seit einiger Zeit werden die Reifen der Fahrzeuge bei der Fahrzeugauslieferung mit Gummiventilen bestückt. Bei starker Beanspruchung und hoher Zuladung kann es hier sinnvoll sein, die Gummiventile gegen solche aus Metall auszutauschen. Andernfalls könnte es passieren, dass die Ventile auf Grund des veränderten Reifensdrucks bei starker Beanspruchung Schaden nehmen.
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