Mittwoch, 23.05.2012
08.04.2010
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Audi
Audi Q7 2010

Audi stattet den Q7 mit sparsameren Motoren und einem neuen Automatikgetriebe aus.

Der Q7 wird sparsamer

Audi spendiert dem Q7 drei neue Sechszylindertriebwerke und eine Achtstufen-Automatik. Der komplett neu entwickelte 3.0 TDI ist 20 Kilogramm leichter, mobilisiert 240 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 550 Nm bereit. Der Selbstzünder sprintet in 7,9 Sekunden aus dem Stand auf Landstraßentempo, bei 215 km/h ist Schluss. Seinen Durchschnittsverbrauch konnten die Ingolstädter eigenen Angaben zufolge um 1,7 auf 7,4 Liter pro 100 Kilometer reduzieren. Damit emittiert er 195 Gramm CO2 je Kilometer.

Der Hersteller bietet den 3,0-Liter-V6-TDI auch als Euro-6-konforme Clean-Diesel-Ausführung an, die sich bei gleicher Leistung im Schnitt 8,4 Liter je 100 Kilometer genehmigen soll. Dank einer neuen Einspritzlage sinkt laut Audi auch der Verbrauch des 4.2 TDI von 9,9 auf 9,2 Liter pro 100 Kilometer. Der V8-Diesel leistet unverändert 340 PS, hat allerdings an Drehmoment zugelegt. Er wuchtet jetzt ab 1.750 Umdrehungen satte 800 Nm auf die Kurbelwelle und beschleunigt von null auf Tempo 100 in 6,4 Sekunden, erst bei 242 km/h riegelt der Motor ab.

Der neue 3,0-Liter-V6-Benziner mit Kompressoraufladung ist in zwei Varianten erhältlich. Der Basisbenziner leistet 272 PS, die stärkere Ausführung kommt auf 333 PS. Beide Versionen des 3.0 TFSI geben sich nach Auskunft des Autobauers mit durchschnittlich 10,7 Litern auf 100 Kilometern zufrieden. Verglichen mit den Vorgängertriebwerken, dem 3.6 FSI und dem 4.2 FSI, soll der Verbrauch um 1,4 beziehungsweise 2,0 Liter pro 100 Kilometer zurückgegangen sein.

Um den Verbrauch weiter zu verringern, offeriert Audi alle Sechs- und Achtzylindermodelle ab Werk zudem mit einer automatischen Achtstufen-Tiptronic. Damit ausgestattet soll der Q7 jetzt mit rund fünf Prozent weniger Kraftstoff auskommen und sich über den Schalthebel oder Wippen am Lenkrad auch manuell schalten lassen. Die Achtstufen-Tiptronic leitet die Kräfte des Motors im Verhältnis 40 zu 60 auf die Vorder- und Hinterräder des Allradlers. Eine elektrische Ölpumpe ermöglicht zudem eine Start-Stop-Funktion, das den Motor im Stillstand abschaltet - ein Novum beim Q7. (ag)


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