Diesel lohnt sich nicht immer

04.07.2005 18:11 Uhr
ADAC Diesel

ADAC vergleicht bei 420 Modellpaaren Diesel- mit Benzin-Kosten

Laut dem aktuellen Diesel-Benziner-Vergleich des ADAC zahlt jeder fünfte Durchschnitts-Dieselfahrer (20.000 km pro Jahr) bei den Kilometerkosten im Vergleich zum Pendant mit Benzinmotor drauf. Der höhere Kaufpreis sowie die höheren Steuern und Versicherungen könnten bei fünf Prozent der 420 untersuchten Paare nicht einmal bei 30 000 Kilometern pro Jahr über die niedrigeren Spritkosten wieder eingefahren werden, teilte der Club heute mit. Dies treffe z.B. auf den Audi A4 2.5 TDI, BMW 745d Steptronic oder Chrysler PT Cruiser 2.2 CRD Touring zu. Allerdings rechne sich der Kraftstoff noch immer bei jedem dritten Diesel bereits ab einer jährlichen Laufleistung von etwa 10.000 km, obwohl der Preisvorteil gegenüber Super-Benzin seit 1995 von rund 23 auf etwa 14 Cent geschmolzen sei. So spare man beim Ford Mondeo Turnier 2.2 TDCi 5,7 Cent pro Kilometer, beim Mercedes S 320 CDI sogar 10,7 Cent pro Kilometer gegenüber der Benzinerversion. Bei 15.000 Kilometern pro Jahr sei der Diesel in rund 57 Prozent der Fälle die günstigere Wahl. Der Vergleich der Modellpaarungen ist für Mitglieder im Internet abrufbar. Den individuellen Betriebskostenrechner des ADAC finden Sie hier. (ng)

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