Fahrtüchtigkeit: Rezeptfrei heißt nicht risikofrei

13.06.2013 10:20 Uhr
Medikamente am Steuer
Nur 66 Prozent der befragten Autofahrer ist bewusst, dass auch rezeptfreie Medikamente die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen können.
© Foto: Presseportal

Die Mehrheit der Autofahrer weiß, dass starke Medikamente die Fahrtüchtigkeit beeinflussen. Einer Forsa-Umfrage unter 3.000 Führerscheinbesitzern zu Folge wird das Risiko von rezeptfreien Medikamenten hingegen unterschätzt.

Dass Schlaf- und Beruhigungsmittel das Wahrnehmungs- oder Reaktionsvermögen beeinträchtigen können, ist fast allen Befragten bewusst. Das Risiko von Medikamenten gegen Migräne ist 75 Prozent, das von Augenmedikamenten über 80 Prozent bekannt.

Aber nur die Hälfte weiß, dass auch Medikamente gegen Allergien die Fahrtüchtigkeit zu beeinträchtigen vermögen. Bereits die Einnahme von Hustensaft kann ungewollte Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Schwindel, Benommenheit oder Sehstörungen haben. Gleiches gilt auch für Erkältungsmittel. Nur 66 Prozent der Befragten stufen diese jedoch als bedrohlich ein.

Gezielt über dieses Thema informiert haben sich bislang rund zwei Drittel der Befragten. Die Mehrheit nutzte dafür den Beipackzettel als Wissensquelle (72 Prozent). Knapp die Hälfte fragte den Arzt (49 Prozent) um Rat, etwas weniger informierten sich beim Apotheker (31 Prozent). (sp-x/am)

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