Eine Senkung oder Aussetzung der Dienstwagenbesteuerung hält Ford-Chef Bernhard Mattes für ein geeignetes Instrument, die Nachfrage auf dem Flottenmarkt anzukurbeln. Laut Auto-Reporter unter Berufung auf den Branchen-Informationsdienst "PS-Automobilreport" sagte Mattes: "Das würde meiner Ansicht nach diesem Segment einen deutlichen Schub geben." Von einer solchen Steuererleichterung seien auch die Kompakt- und Mittelklasse betroffen, mit denen Ford einen Großteil seines Firmenwagengeschäfts mache, erklärt der Ford-Chef. Mattes zeigt sich "fest davon überzeugt, dass sich eine Stabilisierung der Nachfrage nur segmentübergreifend realisieren lässt." Folglich müsse auch der Verkauf von Dienstwagen angekurbelt werden. "Je mehr Nachfrage, je mehr Produktion, desto weniger Produktionsanpassung nach unten, wie es heißt. Das würde konkret den einen oder anderen Tag mehr Arbeit bedeuten, sprich weniger Kurzarbeit. Das träfe unsere Zulieferer gleichermaßen und würde sich fortsetzen bis zu den Händlern." (red)