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5x Sonder-Ferraris zum 70sten

Bunte Bande

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The Steve McQueen, The Schumacher oder The Stirling – bei Ferrari tragen künftig etliche individuell gestaltete Modelle besonders klangvolle Namen. Fünf dieser Jubiläumsfeger sind derzeit in Paris zu sehen.

Von Mario Hommen/SP-X

2017 wird die Marke Ferrari 70 Jahre alt. Das runde Jubiläum nimmt die Sportwagenschmiede zum Anlass, von den fünf Baureihen California T, GTC4 Lusso, F12 Berlinetta sowie 488 Spider und GTB jeweils 70 individualisierte Fahrzeuge zu bauen, die allesamt auf historische Modelle der Sportwagenmarke verweisen. Zum Auftakt dieser Einzelstück-Offensive zeigen die Italiener auf dem Pariser Autosalon (bis 16. Oktober) fünf dieser Fahrzeuge.

Besonders ins Auge fällt bei diesem Quintett ein "The Green Jewel" genannte 488 Spider. Dieser Frischluftrenner will mit seiner feschen Außenfarbe in Metallicgrün an den 365 P2 erinnern, von dem in den 1960er-Jahren insgesamt sechs Fahrzeuge entstanden. Das britische David Piper Racing Team fuhr mit dem 365 P2 in den Jahren 1965 und 1966 jeweils Siege bei den neun Stunden von Kyalmi ein. Wie dieser einstige Siegertyp trägt auch der 488 die Startnummer 25. Goldfarbene Leichtmetallräder und ein roter Fahrersitz im sonst schwarz gehaltenen Interieur sind weitere Details dieses Jubiläums-488.

Ein zweiter offener 488 alias "The White Spider" ist als Referenz an den von 1953 bis 1955 gebauten Rennwagen Ferrari 375 MM gedacht. Insgesamt wurden von diesem 23 Exemplare als Spider und Berlinetta gebaut – einer von Vignale, 22 von Pininfarina. Unter anderem kamen die Fahrzeuge beim Ferrari-Werksteam und später auch bei anderen Rennställen vor allem in Nordamerika zum Einsatz. In über zehn Jahren fuhren die 375 MM 56 Rennsiege ein. Wie einst einige Original-375 wurde der 488 in Weiß lackiert und mit einem mittig über die Fahrzeuglänge verlaufenden Rallyestreifen in Blau verziert. In diesem Blau ist auch ein wasserdichter und besonders durabler Mycroprestige-Überzug im Innenraum gehalten.

Weltmeisterlicher "The Schumacher" 

Beim dritten Auto handelt es sich um einen 488 GTB mit dem Namenszusatz "The Schumacher". Mit diesem Fahrzeug will Ferrari an den Formel-1-Renner F2003-GA erinnern, mit dem der einstige Rennfahrer Michael Schumacher allein im Jahr 2003 sieben Siege einfahren und sich den Weltmeistertitel sichern konnte. Mit ein paar weißen Akzenten auf der ansonsten roten Außenhaut soll er farblich an den einst erfolgreichen Formel-Boliden erinnern. Der Innenraum finden sich zudem besonders edle Sportledersitze und Carbon-Einleger.

Ebenfalls an eine Rennfahrerlegende erinnert der auf einem F12 Berlinetta basierende "The Stirling". Inspirationsquelle für das Design war der 250 GT Berlinetta SWB, mit dem Stirling Moss 1961 bei der Tourist Trophy als erster durchs Ziel rauschte. Entsprechend seinem historischen Vorbild trägt der Berlinetta eine Sonderlackierung in Indigoblau mit einem weißen Querstreifen über der Motorhaube sowie Startnummerntafeln in den Türen und Hammerschlag-Alu-Applikationen im Innenraum.

Beim fünften Spezial-Ferrari handelt es sich um einen California T alias "The Steve McQueen", dem ein 250 GT Berlinetta aus dem Jahr 1963 als Vorbild diente. Diese nicht für den Renneinsatz konzipierte Preziose schenkte einst die Schauspielerin Neile Adams ihrem damaligen Ehemann Steve McQueen. Wie dieses historische Original wurde auch der California T in dunklem Braun lackiert und mit hellbrauen Masoni-Ledersitzen ausgestattet

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