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Auto-Neueinsteiger

So nimmt Aston Martin Dyson auf die Schippe

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Würde Aston Martin Staubsauger bauen, sähen sie wohl so aus.
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Ein Staubsaugerhersteller will Autos bauen? Dann bauen wir halt Staubsauger, hat man sich in entspannter Ale-Laune bei Aston Martin gedacht.

Als Staubsaugerhersteller Dyson kürzlich für 2020 ein eigenes E-Auto angekündigt hatte, lag manchem englischsprachigen Beobachter gleich ein platter Witz auf der Zunge. Gespielt wurde vor allem mit der Doppelbedeutung des englischen "it sucks", das gleichzeitig "es saugt" und "es nervt" heißen kann.

Mit etwas feinerem Humor hat nun der englische Sportwagenhersteller Aston Martin reagiert. Nach dem Motto "Wenn Dyson jetzt Autos baut, bauen wir eben Staubsauger" haben sie eben jenes Haushaltsgerät im typischen Design der Marke entworfen. Einen Bodenreiniger im James-Bond-Stil quasi. Vielleicht tatsächlich eine Marktlücke – ein Staubsauger, der zumindest ästhetisch nicht nervt. Ist aber leider wohl eher aus einer Ale-Laune heraus entstanden und nicht ganz ernst zu nehmen.

Firmengründer James Dyson hatte hingegen Ende September völlig ernst gegenüber dem "Guardian" ein radikal neues E-Auto angekündigt. Einen Prototypen gebe es zwar noch nicht, wohl aber einen Motor. Und auch an neuartigen Batterien arbeite das Unternehmen, das bislang vor allem für Warmluft-Handtrockner und beutellose Staubsauger bekannt ist. Insgesamt wollen die Briten rund 2,3 Milliarden Euro in das Mobilitätsprojekt investieren. Das 1993 gegründete Unternehmen beschäftigt rund 7.000 Mitarbeiter, 2016 erzielte man rund drei Milliarden Euro Umsatz. (sp-x)

 

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