suchen
26.02.2016 Bilanz 2015

Hyundai legt im Flottenmarkt zu

Hyundai Deutschland zieht eine positive Bilanz des Jahres 2015.
© Hyundai

Der Umsatz des Importeurs kletterte 2015 um 20 Prozent auf 1,45 Milliarden Euro. Positiv ausgewirkt haben sich höhere Ausstattungslinien und qualitative Verbesserungen im Händlernetz.

Hyundai Deutschland zieht eine positive Bilanz des Jahres 2015. Wie der Importeur am Donnerstag in Offenbach bekannt gab, stieg der Umsatz um 20 Prozent auf 1,45 Milliarden Euro. Positiv ausgewirkt hätten sich der zunehmende Verkauf von Fahrzeugen mit höherer Ausstattung, qualitative Verbesserungen im Händlernetz – wie etwa das Programm "Hyundai Mission Quality" zur Optimierung der Abläufe in den Autohäusern – sowie die wachsende Kundenzufriedenheit.

Besonders bei letzterem Thema sieht sich Hyundai auf dem richtigen Weg. Internen Erhebungen zufolge habe die Marke im Ranking beim Verkauf die zufriedensten Kunden, im Service belege man Rang zwei, hieß es. In den vergangenen drei Jahren habe sich Hyundai damit um insgesamt 19 Plätze verbessert.

Fortschritte sieht der Importeur auch beim deutschen Vertriebsnetz. Nachdem rund 90 Vertragspartner schon 2015 auf die neue Corporate Identity umgestellt haben, setzen in diesem Jahr 100 weitere Betriebe die Gestaltungsrichtlinien um. "Die fortschreitende Digitalisierung in Service und Ausstellungsräumen vereinfacht unter anderem Vertriebs- und Service-Prozesse sowie die Kommunikation", so das Unternehmen. Wie bereits, berichtet konnte die Handelsorganisation 2015 durchschnittlich zwei Prozent Umsatzrendite erwirtschaften. Das ist auch das Ziel für das laufende Jahr.

Insgesamt kamen 2015 hierzulande 108.434 Neuwagen der Marke auf die Straße, das waren 8,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Marktanteil stieg um 0,1 Punkte auf 3,4 Prozent. Bei den Neuwagenkäufen durch Privatkunden registrierte Hyundai ein Plus von elf Prozent auf 49.130 Fahrzeuge. Rund 45 Prozent aller 2015 verkauften Modelle in Deutschland seien damit an private Kunden übergeben worden, hieß es.

Zuwächse im Flottengeschäft

Der Absatz im Flottengeschäft kletterte um 26 Prozent auf 13.601 Fahrzeuge. Verantwortlich für diese Entwicklung sei die gezielte Qualifizierung der auf Gewerbekunden spezialisierten "Fleet Business Center", so das Unternehmen. Im laufenden Jahr werden bis zu 15 weitere Vertragspartner hinzukommen, sodass die Zahl dann auf deutschlandweit 85 Standorte steigt.

"25 Jahre nach dem Start in Deutschland kann Hyundai hierzulande auf das erfolgreichste Jahr aller Zeiten zurückblicken", sagte Geschäftsführer Markus Schrick. "Deutschland und Europa spielen eine zentrale Rolle in den Aktivitäten des Konzerns." Hyundai biete allein in Deutschland rund 1.000 sichere Arbeitsplätze – mehr als jeder andere Importeur. Neben der Deutschland- und Europa-Zentrale in Offenbach betreibt das Unternehmen ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Rüsselsheim, ein Testzentrum am Nürburgring, die Hyundai Motorsport GmbH und ein Teilelager in Friedberg.

Auch 2016 plant Hyundai einen Marktanteil von 3,4 Prozent – bei einem Flottenanteil von 14 Prozent und 45 Prozent Privatkundenanteil. Seit Jahresbeginn ist der Crossover Hyundai i20 Active erhältlich. Zudem rollen die Sondermodelle "Passion", die Hyundai als offizieller Partner der UEFA-Europameisterschaft auflegt, sowie der überarbeitete Grand Santa Fe auf den Markt. In der zweiten Jahreshälfte folgt der Ioniq, der im Herbst zunächst als Hybridmodell kommt. Später folgt ein reines Elektrofahrzeug und 2017 ein Plug-in-Hybrid. (se)



Mehr zum Thema Hyundai:





Fotos & Videos zum Thema Hyundai

img

Hyundai i30 (2017)

img

Hyundai Vision G Concept

img

Hyundai ix20 (2016)

img

Hyundai i40 Kombi (2016)

img

Präsentation Hyundai Tucson (2016)

img

Hyundai-Neuheiten aus Detroit


Ihr Kommentar zum Artikel

© Copyright 2017 Autoflotte online

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

img
E-Autos

Renault und Nissan glauben an schnellen Siegeszug

Nissans Modell Leaf und der Renaults Zoë verkaufen sich gut. Für 2017 rechnen die Firmen erneut mit einem guten Jahr.


img
Ford Mustang Facelift

Pony mit mehr Pepp

Ford hat den Mustang überarbeitet. Er sieht schneller aus und soll es auch sein. Vor allem aber wurde er elektronisch aufgerüstet.


img
Skepsis vor Roboterautos

Das Lenkrad bleibt wichtig

Autos können irgendwann alleine Fahren. So ganz trauen Autofahrer den Künsten künftiger Fahrzeuge nicht, aber man sieht Vorteile.


img
Fahrbericht Porsche Panamera 4 E-Hybrid

Die teure Art zu sparen

Mindestens 107.553 Euro verlangt Porsche für sein neues Öko-Flaggschiff Panamera 4 E-Hybrid. Dafür spart der Kunde ziemlich viel Sprit – vorausgesetzt er legt die...


img
Personalien

Generationswechsel bei Kroschke

Felix Kroschke und Mirko Dobberstein sind neu in der Geschäftsführung. Sie sollen die Unternehmensgruppe strategisch weiterentwickeln.