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BMW und Sixt

DriveNow wächst profitabel

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Teilhabe: Fast 400.000 Autofahrer sind mittlerweile bei DriveNow registriert.
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In Deutschland nutzen rund eine Million Menschen Carsharing. 365.000 davon sind bei DriveNow registriert. Im Kernmarkt verdienen BMW und Sixt damit bereits Geld.

Der Carsharing-Anbieter "DriveNow" hat im vergangenen Geschäftsjahr seine Position in dem Wachstumsmarkt ausgebaut. Zum Jahreswechsel 2014/15 waren nach Unternehmensangaben rund 390.000 Kunden bei dem Joint Venture von BMW und Sixt registriert, 365.000 davon in Deutschland. Damit habe DriveNow seine Kundenzahl im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt nahezu verdoppelt, hieß es. Größte Stadt sei Berlin mit mittlerweile über 130.000 Nutzern.

"DriveNow hat sich in weniger als vier Jahren als erfolgreichstes deutsches Carsharing-Unternehmen etabliert. In unserem Kernmarkt arbeiten wir bereits profitabel", sagte Geschäftsführer Andreas Schaaf laut einer aktuellen Mitteilung. Genaue Zahlen nannte er nicht.

Auf dieser "gesunden" Basis will DriveNow weiter wachsen. Schaaf: "Das Jahr 2015 steht ganz im Zeichen der schrittweisen Expansion in weitere Städte in Europa und Nordamerika." In den kommenden Jahren sei der Start in rund zehn europäischen und bis zu zehn nordamerikanischen Metropolen geplant.

Einflottung des BMW i3 ab Frühjahr
Im vergangenen Jahr hatte DriveNow unter anderem in Wien und London sein Geschäft aufgenommen. In der Hauptstadt Großbritanniens will der Anbieter ab Frühjahr 2015 zudem erstmals 30 Elektroautos vom Typ BMW i3 in seine Flotte einsteuern. Auch in deutschen Metropolen will das Unternehmen den Stromer von diesem Jahr an einsetzen.

Großer Rivale von DriveNow ist Car2go. Das Konzept von Daimler und Europcar sieht sich mit weltweit einer Million Kunden als größtes Carsharing-Unternehmen. Jüngst war der Einstieg in China bekannt gegeben worden. Aber es gibt auch Rückschläge: Im Herbst 2014 verabschiedete sich Car2go aus seinem Pilotstandort Ulm, weil es dort an der wirtschaftlichen Perspektive fehlte.

Fördergesetz geplant
Das Autoteilen in Deutschland erfreut sich einer neuen Studie zufolge zunehmender Beliebtheit. Wachstumstreiber sind vor allem die sogenannten "Freefloating"-Systeme wie DriveNow und Car2go. Bei diesen gibt es keine feste Mietstation, die Fahrzeuge werden auf öffentlichen Plätzen abgestellt und von dort wieder neu angemietet.

Die Bundesregierung will das Carsharing in Deutschland forcieren. Ein geplantes Gesetz soll es Kommunen künftig ermöglichen, extra Parkplätze für die Leihfahrzeuge mit einem Verkehrszeichen ähnlich dem für Taxi-Haltestände ausweisen können. Die Regelungen sollen einheitlich im ganzen Bundesgebiet gelten. (rp)

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