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Comeback des Sportwagenbauers

Aus Gumpert wird Apollo

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Als Apollo kehrt die Sportwagenmarke Gumpert zurück.
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Ob Gumpert ein knalliger Name für eine Sportwagenmanufaktur ist, darüber könnte man streiten. Muss man aber nicht: Der Kleinserienhersteller firmiert um.

Die deutsche Sportwagenmanufaktur Gumpert steht kurz vor einem Comeback. Unter dem neuen Namen Apollo und mit neuem Besitzer will der ehemals im sächsischen Altenburg beheimatete Hersteller von Kleinserien-Sportwagen Mitte Januar Pläne für eine Rückkehr vorstellen. Auf der Website apollo-automobil.com läuft bereits ein Countdown. Zudem ist das neue Logo der Marke zu sehen: das bekannte Wappenschild, geschmückt jedoch von einem stilisierten "A" anstelle des geflügelten Pferdes. Medienberichten zufolge will das Unternehmen bereits auf dem Genfer Salon einen neuen Supersportwagen vorstellen.

Bislang einziges Serienmodell von Gumpert war der bis zu 633 kW / 861 PS starke Extremsportler Apollo, der nun offenbar auch Namensgeber der Marke wird. Gebaut wurde der 350 km/h schnelle und 350.000 Euro teure Flügeltürer zwischen 2004 und 2013. Gegründet hatte das Unternehmen 2005 der ehemalige Audi-Ingenieur Roland Gumpert.

Neuer Besitzer des 2013 insolvent gegangenen Herstellers ist nach Informationen der Webseite "World Car Fans" die Investoren-Gruppe Ideal Team Venture aus Hong Kong. Die Gruppe hat kürzlich bereits den traditionsreichen, aber seit 2012 insolventen italienischen Sportwagenhersteller De Tomaso gekauft. (sp-x)

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