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26.02.2016 Dekra Gebrauchtwagenreport 2016

Audi A6 übernimmt Qualitätsspitze

Muster an Zuverlässigkeit: Audi A6.
© Audi

Welche Autos überzeugen auch noch nach Jahren und vielen Kilometern? Dekra hat wieder Millionen Hauptuntersuchungen ausgewertet und die Top-Modelle 2016 gekürt.

Der Audi A6 hat sich im Dekra-Gebrauchtwagenreport 2016 den Titel "Bester aller Klassen" gesichert. Die obere Mittelklasse aus Ingolstadt zeigte in diesem Jahr dem Vorjahressieger Mercedes-Benz E-Klasse und dem Audi Q5 die Rücklichter. Der A6 wies in der untersuchten Nutzungsperiode von Null bis 150.000 Kilometer die beste Mängel-Bilanz aus. Grundlage der Bewertung waren die Ergebnisse von rund 15 Millionen Hauptuntersuchungen (HU).

Für seine jährliche Marktanalyse berücksichtigt Dekra lediglich Mängel, die dem Fahrzeug selbst zuzuschreiben sind. Defekte, die typischerweise auf den Halter zurückzuführen sind, rechnen die Experten aus der Statistik heraus. Die Untersuchung bildet drei Laufleistungsbereiche bis 150.000 Kilometer ab. Nur Modelle, von denen mindestens 1.000 Exemplare geprüft wurden, werden gelistet. "Damit liefern wir eine verlässliche Aussage über längere Laufleistungen", sagte Gerd Neumann Vorsitzender der Geschäftsführung der DEKRA Automobil GmbH, am Donnerstag in Stuttgart.

Die Hälfte der Topplatzierungen in den jeweiligen Fahrzeugklassen (Leistungsbereich bis 50.000 Kilometer) ging in diesem Jahr an Autos aus Deutschland. Besonders stark schnitt Mercedes-Benz mit vier Siegen ab: CLS (Obere Mittelklasse/Oberklasse), SLK (Sportwagen/Cabrio), M-Klasse (Geländewagen/SUV) und B-Klasse (Van). Bei den Kleintransportern lag der Opel Combo vorne.

Den ersten Platz bei den Minis und Kleinwagen holte der Toyota Yaris, in der Kompaktklasse war der Honda Civic nicht zu schlagen. Der Volvo S60 / V60 gewann die Mittelklasse, un der Renault Master lag an der Spitze der Transporter. Berücksichtigt man auch die besten Fahrzeuge in den höheren Laufleistungsbereichen, siegten deutsche Hersteller in 18 von 27 Wertungskategorien. Vier Titel standen für Japan zu Buche, drei für Frankreich und zwei für Schweden.

Immer differenzierter

Grundsätzlich differenziere sich der deutsche Gebrauchtwagenmarkt immer weiter aus, erklärte Neumann. "Die Tendenz der Fahrzeughersteller, mit neuen Modellen immer kleinere Nischen zu besetzen, finden wir mit der entsprechenden zeitlichen Verzögerung auf dem Gebrauchtwagenmarkt." So berücksichtige der aktuelle Report bereits 474 Modelle, vor fünf Jahren seien erst 232 gewesen. Neu in diesem Jahr sei eine Sonderauswertung für Oldtimer. (rp)

Weitere Details können Nutzer HIER als Pdf-Datei abrufen.



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