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Erstes Halbjahr

VW schwächelt im Großkundengeschäft

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Stellung im Großkundengeschäft stabilisiert
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Im ersten Halbjahr 2017 wurden im relevanten Flottenmarkt 109.579 Fahrzeuge der Pkw-Marken VW, Audi, Seat und Skoda zugelassen. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 112.701 gewesen.

Trotz Einbußen ist der Volkswagen-Konzern mit seinem Großkundengeschäft in Deutschland zufrieden. Wie der Autobauer am Freitag mitteilte, wurden im ersten Halbjahr 2017 im relevanten Flottenmarkt (Fuhrparks ab zehn Fahrzeugen) 109.579 Fahrzeuge der Pkw-Marken VW, Audi, Seat und Skoda zugelassen. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 112.701 gewesen. Damit verlor VW gegen den Branchentrend, denn kumuliert konnte der Flottenmarkt in den ersten sechs Monaten 2017 um 1,1 Prozent wachsen.

Gleichwohl belegte der Konzern erneut vordere Plätze im Markenvergleich. So hielten VW Pkw mit 56.827 Neuzulassungen (2016: 59.198) und Audi mit 28.897 Neuzulassungen (2016: 32.561) die Plätze eins und zwei. Bester Importeur mit 17.617 neu zugelassenen Fahrzeugen (2016: 15.368) war Skoda. Seat steigerte die Neuzulassungen an deutsche Flottenkunden um 11,9 Prozent auf 6.238 (2016: 5.574). Im separat erfassten Flottensegment der leichten Nutzfahrzeuge bis 6,0 Tonnen bestätigte die Marke VW Nutzfahrzeuge mit 20.116 Neuzulassungen (2016: 19.967) ebenfalls die Spitzenposition.

"Der Volkswagen-Konzern hat seine besondere Stellung im Großkundengeschäft stabilisiert. Gerade unsere Marken Seat und Skoda, die als Importeure am deutschen Markt auftreten, überzeugen durch eine herausragende Performance", sagte Armin Villinger, Leiter Volkswagen Group Fleet International. (af)

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1 Kommentar

1 29.07.2017 Autofahrer

Sehr geehrte Damen und Herren,bei Volkswagen noch von Erfolgen zu reden, hat einen bitteren Beigeschmack, wurde doch jahrelang der Kunde bewußt in die Irre geführt. Herr Villinger mag sich ja über Erfolge freuen, aber die Zeche für vieles zahlen jetzt die Dieselfahrer. Irgendwie auch witzig, war Herr Villinger nicht Leiter Vertrieb bei Audi, der Keimzelle des Abgasskandals? Und sagen die Audi Ingenieure nicht heute aus, dass gerade der Vertrieb ein wesentlicher Treiber bei all diesem Ungemach war?


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