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Fahrbericht Opel Mokka X

Frisch aufgebrüht

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Der Opel Mokka fährt in seine zweite Lebenshälfte mit leicht geänderter Optik, LED-Scheinwerfern und der neuesten Infotainment-Generation
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Opel spendiert seinem kleinen SUV Mokka ein Update. Besseres Aussehen schadet schließlich nicht. Für die bessere Unterscheidung gibt es jetzt zudem ein großes X.

Von Elfriede Munsch/SP-X

Auf zu neuen Ufern: Der Opel Mokka geht in seine zweite Lebenshälfte mit leicht geänderter Optik, LED-Scheinwerfern und der neuesten Infotainment-Generation. Dazu hält in das ab 24. September erhältliche Modell ein Motor aus dem Astra Einzug. Wie gehabt startet die Basisversion mit dem 85 kW / 115 PS starken 1,6-Liter-Benziner bei 18.990 Euro. Geblieben ist auch das ordentliche Platzangebot des 4,28 Meter langen Fahrzeugs. Ganz neu ist das X im Namenszug.

Mit dem drittletzten Buchstaben im Alphabet werden zukünftig alle Allrad- und Crossover-Modelle von Opel gekennzeichnet. Aber nur wenn ein großes X zwischen den Ziffern 4 und 4 steht, ist auch Allrad gemeint. Das einfache X als Namensanhängsel bedeutet: Dieses Fahrzeug wird nur über die Vorderachse angetrieben. Bislang haben sich rund 75 Prozent der Käufer für eine Frontantriebsversion entschieden, der Anteil an Benzinern ist genauso groß.

Die Akzeptanz des 4x4-Antriebs dürfte aber jetzt sicherlich steigen. Aus dem Astra hält in Verbindung mit Allrad der 1,4-Liter-Turbo mit 112 kW / 152 PS Einzug. Der Direkteinspritzer-Benziner ist zudem an eine Sechsstufen-Automatik gekoppelt, eine Kombination, die viele Kunden goutieren dürften. Für erste Testfahrten stand das neue Mokka-Triebwerk noch nicht zur Verfügung. Die technischen Daten versprechen aber ein Drehmoment von 235 Nm, das zwischen 1.850 und 4.900 Umdrehungen zur Entfaltung kommt. Der Standardspurt gelingt in 9,7 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 193 km/h erreicht. Durchschnittlich fließen 6,4 Liter durch die Leitungen. Mindestens 26.690 Euro werden für diese Motor-Antrieb-Getriebekombination fällig.

Volumenmotor bleibt aber der bekannte 103 kW / 140 PS starke 1,4.Liter-Turbo (ab 23.030 Euro). Das Triebwerk wird zwar alternativ auch mit Allrad offeriert, die Kunden ordern aber meist die Version mit Frontantrieb. Wer etwas bescheidener bei seinem PS-Bedürfnis ist: Einstiegsbenziner ist weiterhin der 1.6 mit 85 kW / 115 PS. Die Kraftübertragung erfolgt hier über eine Fünfgang-Schaltung, bei allen anderen Aggregaten ist eine Sechsgang-Schaltung beziehungsweise eine Sechsgang-Automatik Standard.

Zwei Dieselvarianten

Natürlich hat Opel auch Diesel für den Mokka im Angebot. Wie bislang steht der 1,6-Liter-Motor in den Leistungsstufen 81 kW / 110 PS oder 100 kW / 136 PS zur Wahl. Das stärke Aggregat stand mit Allrad (ab 27.390 Euro) für erste Ausfahrten bereit. Der Selbstzünder mobilisiert zwar 320 Nm, allerdings verlangt er trotzdem ein wenig Schaltarbeit, um das Turboloch im unteren Drehzahlbereich auszugleichen. Einmal auf Touren gebracht zeigt sich der Diesel von seiner leisen Seite. Er ist ausgesprochen laufruhig und gibt sich bei zurückhaltenden Fahrweise auch genügsam. Den Normwert von 4,5 Litern zeigt dann der Bordcomputer zwar auch nicht an, aber eine 5 vor dem Komma ist realistisch. Das Fahrwerk ist eher hart abgestimmt, die Insassen freuen sich daher besonders über die rückenfreundlichen und gut Halt gebenden Sitze.

Der Mokka ist zwar kein klassischer Offroader – Einsätze im unbefestigten Gelände oder Fahrten durch Sand sind nicht sein Ding -, aber im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern verfügt er über eine 4x4-Option. Der adaptive Allradantrieb mit elektromagnetischer Lamellenkupplung greift ein, falls nötig. Im Normallfall wird alle Kraft an die Vorderachse geleitet, bei Bedarf wird sie bis zu jeweils 50:50 zwischen Vorder- und Hinterachse aufgeteilt.

Damit der Mokka auf der Straße oder auf vermatschten Feldwegen optisch präsent ist, haben ihm die Opel-Designer eine etwas veränderte Front samt neuer LED-Grafik spendiert. Er wirkt nun stämmiger, die Linien sind klarer und eindeutiger geworden, so dass der bislang leicht verspielte Eindruck der Vergangenheit angehört.

Genspender Astra

Im Inneren profitiert das kleine SUV von weiteren Genspenden des Astra. Armaturentafel und die Infotainmentsysteme des Kompaktmodells sorgen für mehr Übersichtlichkeit und verbesserte Konnektivität. So machen die sieben- oder acht Zoll großen Touchscreens viele Knöpfe überflüssig. Außerdem steht nun eine Vielzahl an Assistenten zur Verfügung. Dazu zählen Verkehrsschilderkennung, Spurhaltewarner, Abstandswarner oder ein Fernlichtassistent. Letzterer ist Bestandteil des adaptiven LED-Fahrlichts. Das bietet neun unterschiedliche Lichtfunktionen für Stadt und Überlandfahrten.

Beim Thema Konnektivität fährt der Mokka jetzt auch vorne mit und ermöglicht die Einbindung von Smartphones via Apple Carplay oder Android Auto. Und natürlich darf auch der Telematikdienst Onstar nicht fehlen. Der fungiert nicht nur als Notrufdienst. Die Onstar-Mitarbeiter können zum Bespiel auch Navi-Ziele direkt ins System eingeben, ideal für die Käufer, die sich mit moderner Technik schwer tun.

Die Extras haben natürlich ihren Preis und das stört die Mokka-Kunden wenig. Rund 60 Prozent haben bislang die höchste Ausstattungsstufe "Innovation" geordert. Der beliebte 1,4-Liter-Benziner kostet so ab 26.850 Euro. Die Zahlungsfreude dürfte sich auch nach dem Facelift nicht ändern. Die bei "Innovation" angebotenen Komfortfeatures wie Onstar, adaptives Fahrlicht, Zweizonenklimaautomatik werden aber gerne noch durch weitere optionale wie rückenfreundlichen Sitze, Rückfahrkamera, Lederausstattung und Assistenten ergänzt. Das freut dann auch die Opel-Händler.

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