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Fahrbericht Seat Ateca FR

Ganz der Sportler

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Seat führt mit dem Ateca FR eine sportliche Variante des SUV ein.
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Der Ateca hat sich für Seat zu einem echten Verkaufsschlager entwickelt. Lieferzeiten bis ins Frühjahr 2018 sind die Folge. Jetzt bietet die spanische VW-Tochter mit dem FR eine auf Sportlichkeit getrimmte Ausstattungsvariante an. Und dazu gibt es noch einen neuen Benzinmotor.

Von Wolfgang Schäffer/SP-X

Der Marktstart des Seat Ateca war fast genau vor einem Jahr. Seither liegen die Bestellungen weit über den ohnehin schon hoch gesteckten Erwartungen. Die Produktion kommt kaum nach. Allein in diesem Jahr wurden 10.000 Einheiten verkauft. Kunden müssen sich auf Wartezeiten einstellen, die bereits bis weit ins nächste Jahr reichen. Obwohl schon die Basisversion des SUV der spanischen VW-Tochter mehr als ordentlich ausgestattet ist, entscheidet sich ein Großteil der Käufer für die höchste Stufe "Excellence". Die ist eher auf Komfort und Luxus ausgelegt.

Bernhard Bauer, Geschäftsführer von Seat in Deutschland, weiß aber, dass gerade Kunden seines Unternehmens auch auf sportliche Werte stehen. "Wir sind eine junge, dynamische und urbane Marke. Unsere Käuferschicht ist mit einem Durchschnitt von 41 Jahren sehr jung. Viele Kunden entscheiden sich deshalb auch für eine FR-Version, die optisch auf Sportlichkeit ausgelegt ist." Allein 50 Prozent der Leon- und sogar 60 Prozent der Alhambra-Käufer hätten sich in der Vergangenheit für eine FR-Variante entschieden.

Auch deshalb wird das Ateca-Angebot jetzt um FR-Modelle erweitert. Die sind mit mindestens 24.050 Euro (netto) um rund 500 Euro teurer als die Fahrzeuge mit Excellence-Ausstattung. Dafür bietet der FR abweichend andere 17-Zoll-Alufelgen, ein Sportlederlenkrad, Sportpedalerie in Aluoptik, Sport-Komfortsitze vorne mit einer Mittelbahn aus Alcantara in Schwarz, einen Heckspoiler in Wagenfarbe und Metallic-Lackierung.

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In Sachen Antrieb, Getriebe und Fahrwerk indessen gibt es keine Unterschiede zwischen dem FR und dem Excellence.In der Beliebtheitsskala hat der 1,4-Liter-Benziner mit 110 kW / 150 PS und Frontantrieb (Normverbrauch 5,5 Liter) den Zweiliter-TDI mit 140 kW / 190 PS und einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) sowie Allradantrieb (Normverbrauch 7,5 Liter) abgelöst. Letzterer verzeichnet aber immer noch sehr gute Verkaufszahlen. Das Triebwerk zieht enorm kraftvoll in allen Tempobereichen durch. Das Fahrwerk ist so sportlich abgestimmt, dass die Fahrt über Land mit vielen Kurven zum echten Vergnügen wird. Gleichwohl kommt der Komfort keinesfalls zu kurz. Mit dem Antrieb auf alle vier Räder ist zudem auch der Ausflug in unwegsames Gelände möglich. Hier macht der Ateca eine überraschend gute Figur.

Ganz neu ins Angebot kommt mit der Einführung der FR-Variante ein 190 PS starker Zweiliter-TSI mit Allradantrieb und Siebengang-DSG-Getriebe, der ab 33.955 Euro in der Preisliste steht und im aktuellen Zyklusverbrauch auf einen Wert von 7,9 Litern kommt. Das Triebwerk läuft sehr leise, ist laufruhig und hängt prächtig am Gas. Seat erwartet für den neuen Motor immerhin einen Anteil von mindestens zehn Prozent am Ateca-Absatz.

Einstieg in die Baureihe als FR-Variante ist der 1.4 TSI mit 110 kW (150 PS) und Sechsgang-Getriebe. Dazu gibt es die beiden Zweiliter-Selbstzündern mit 110 kW / 150 PS und Sechsgang-Getriebe) und 140 kW / 190 PS und Siebengang-DSG. Gemein ist allen Versionen auch das schicke Blechkleid mit scharf geschnittenen Linien, das gute Platzangebot im Innenraum mit viel Beinfreiheit auf der Rückbank, der übersichtlich gestaltete Armaturenträger sowie das stattliche Ladevolumen von 510 Litern.

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