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"GreenFleet"-Award

Neue Wege bei der Mitarbeitermobilität

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Die Gewinner des Green Fleet-Awards (v.l.): Arnd Martin (Fleet Logistics), Michael Müller (Daiichi Sankyo Europe), Werner Stenger und Jens Edler (MSD Sharp & Dohme), Philipp Hemjeoltmanns und Patrick Wendt (Senvion), Jörg Löffler (Fleet Logistics).
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Die begehrten Flottenpreise von TÜV Süd Fleet Logistics gingen in diesem Jahr an Daiichi Sankyo Europe, Senvion und – bereits zum zweiten Mal – MSD: Shared Mobility.

Die TÜV Süd-Tochter Fleet Logistics hat den "GreenFleet"-Award 2017 vergeben. Die Flottenpreise sicherten sich in diesem Jahr Daiichi Sankyo Europe, Senvion und – bereits zum zweiten Mal – MSD: Shared Mobility. "Mit einem Mix an verschiedensten Ansätzen inklusive vieler Anreize für Mitarbeiter, den CO2-Ausstoß zu senken, gehen die Gewinnerunternehmen ganz grundsätzlich neue Wege beim Thema Mobilität", sagte Fleet Logistics-Geschäftsführer Arnd Martin am Freitag anlässlich der Preisverleihung auf der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA in Frankfurt.

Die "GreenFleet"-Preisträger im Kurzporträt:

Daiichi Sankyo Europe GmbH hat sich als ein weiteres Element seiner Personalstrategie 2024 ein ganz neues Mobilitätskonzept für alle Mitarbeiter ausgedacht, bei dem persönlich bevorzugte und nachhaltige Verkehrsmittel unterstützt werden. Dienstwagenberechtigte Mitarbeiter erhalten ein Mobilitätsbudget, das sich an den Kosten des bisherigen Dienstwagens orientiert. Hierdurch kann sich der Kollege auch für ein kleineres Auto entscheiden und das restliche Budget zum Beispiel für Bus, Bahn und Taxi oder andere private Zwecke beanspruchen. Nicht dienstwagenberechtigte Mitarbeiter profitieren, wenn sie auf besonders umweltfreundliche Mobilitätsformen oder Fahrzeuge mit alternativem Antrieb zurückgreifen. Je nach Nutzung erhalten sie ebenfalls ein bestimmtes Mobilitätsbudget, das sie auch privat nutzen können. Angepeilte CO2-Reduktion des Pharmaunternehmens: ein Drittel pro Mitarbeiter.

Ebenfalls ein ganzes Bündel zur Reduktion der Kohlendioxid-Emissionen kommt bei Senvion zum Einsatz: Neben neuen Schnellladestationen und der Anschaffung von Elektroautos setzt der Windenergieanlagenhersteller bei Dienstwagen ebenfalls auf Carsharing. Mitarbeiter sollen ihren Dienstwagen nicht ungenutzt in der Garage parken, sondern Kollegen zur Verfügung stellen. Eine optimierte Verwaltung der Fahrzeuge sorgt dabei für bestmögliche Auslastung. Wenn Mitarbeiter die gleichen Ziele ansteuern, werden von der zentralen Fuhrparkverwaltung Fahrgemeinschaften gebildet. Weitere überzeugende Punkte: Eine CO2-Malus-Regelung, bei der Fahrer für Überschreitungen des Grenzwertes bei der Wahl wenig ökologischer Dienstwagen zahlen müssen – sowie ein Shuttlebus zwischen den verschiedenen Standorten.

Firmenfahrrad kommt an

Abgaben bei Überschreitungen der CO2-Grenzwerte gibt es auch bei MSD. Die Pharmafirma hat ihre Regelungen für die rund 900 Fahrzeuge weiterentwickelt und bereits jetzt bei den neubestellten Autos die 2015 anvisierte Grenze von 110 Gramm CO2 pro Kilometer erreicht. Große Resonanz findet auch das MSD Firmenfahrrad. Dabei beteiligt sich das Unternehmen an den Leasingkosten für zwei Fahrräder pro Mitarbeiter. Zehn Euro gibt es pro Monat und Rad dazu. Das macht bei einer Laufzeit von 36 Monaten in Summe 720 Euro pro Bike. Seit dem Projektstart im April 2017 wurden bereits 250 Fahrräder bestellt.

Der "GreenFleet"-Award wurde in diesem Jahr bereits zum neunten Mal vergeben. Eine unabhängige Fachjury (Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management, FOM Hochschule für Ökonomie und Management, TÜV Süd Akademie und Fleet Logistics) nahm die Bewerbungen unter anderem bezüglich der CO2-Einsparung innerhalb eines Jahres, der Übertragbarkeit auf andere Unternehmen sowie der Innovation unter die Lupe. Martin: "Der Spritverbrauch ist einer der größten Kostenfaktoren im Flottenmanagement. CO2-Einsparung ist also ein wichtiges Effizienzthema für die Fuhrpark-Manager. Ökonomie und Ökologie gehen Hand in Hand – das unterstützen wir mit dem GreenFleet-Award." (red)




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