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IAA-Vorschau - Teil 3

Von Mini bis Skoda

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Opel hat vom neuen Insignia eine Starkversion namens GSi aufgelegt.
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Ein neuer Polo, ein neuer X3, ein neuer A8: Die IAA 2017 wird vor allem aus deutscher Sicht viele neue Modell-Highlights bieten. Doch auch andere europäische und asiatische Hersteller fahren groß auf. Teil drei unserer Übersicht.

Von Mario Hommen/SP-X

Die kommende IAA (14. bis 24. September) ist nicht nur aus deutscher Sicht das Automessen-Highlight 2017. Trotz der Absagen von Fiat, Alfa, Nissan, Volvo oder Peugeot werden auch etliche europäische und asiatische Hersteller eine ganze Reihe automobiler Stars ins Frankfurter Scheinwerferlicht rollen. Dritter Teil unserer Übersicht.

Mini

Die BMW-Tochter stellt als Messepremiere die rein elektrisch angetriebenen Studie Electric Concept vor. Der Stromer soll Ausblick auf eine für 2019 geplante Serienversion geben. Über technische Daten des Antriebs und Größe der Batterie gibt es noch keine Angaben. Die 250 Kilometer Reichweite des 2008 in Kleinserie gebauten Mini e dürfte die Neuauflage allerdings überbieten. Mit dem JCW GP Concept zeigt die BMW-Tochter außerdem eine Studie, die sich durch ein mächtiges Spoilerwerk und einen rennoptimierten Innenraum auszeichnet. Der JCW GP könnte Ausblick auf ein rennstreckentaugliches Sondermodell des Mini JCW geben.

Opel

Opel gehört mittlerweile offiziell zu PSA. Folgerichtig zeigen die Rüsselsheimer auf ihrer Hausmesse mit dem Grandland X ein Modell auf Basis des Peugeot 3008. Im Vergleich zum Franzosen-SUV ist das Opel-Pendant mit 4,48 Meter um drei Zentimeter länger. Diverse Charakterlinien verleihen dem Grandland X ein schickes und sportliches Erscheinungsbild. Unter anderem das Markenemblem im Kühlergrill und das LED-Doppelschwingen-Motiv in den Scheinwerfern sorgen für entsprechende Opel-Identität. Im Innenraum ist Platz für bis zu fünf Personen. Der normal 514 Liter große Kofferraum kann auf 1.652 Liter erweitert werden. Die Basisversion mit 96 kW / 130 PS starkem Benziner ist ab 23.700 Euro bereits bestellbar. Außerdem stehen bei Opel noch die neuen Insignia-Varianten Country Tourer und GSi. Letzterer trägt einen 2,0-Liter-Turbomotor unter der Haube, der 191 kW / 260 PS leistet. Ebenfalls sportlich kommt der neue Corsa S daher, der für mindestens 15.462 Euro netto einen immerhin 110 kW / 150 PS starken Benziner bietet.

Darüber hinaus stellt Opel den Vivaro in den beiden Nobelvarianten Tourer und Combi+ vor. Während der Tourer sich innen im Stile einer Business-Lounge präsentiert und zum Beispiel dank drehbarer Fondsitze eine Vis-a-vis-Bestuhlung erlaubt, setzt der als Passagier- und Familien-Kleinbus konzipierte Combi+ auf behagliche Pkw-Atmosphäre.

Porsche

In Frankfurt wird Porsche die dritte Generation des SUV-Modells Cayenne vorstellen. Trotz zahlreicher Änderungen am Alu-Kleid folgt die Neuauflage der Linie des Vorgängers. Anfangs bietet Porsche nur zwei erstarkte Turbo-Benziner mit 250 kW / 340 PS (plus 29 kW / 40 PS) und 450 Newtonmeter sowie 324 kW / 440 PS (plus 15 kW / 20 PS) und 550 Newtonmeter. Der Cayenne S schafft es in unter fünf Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. 

Im Dezember ist bereits Marktstart für den mindestens 63.025 Euro netto teuren Fünf-Meter-Riesen. Deutlich teurer, nämlich 239.681 Euro netto, ist der ebenfalls anwesende 911 GT2 RS. Dank 515 kW / 700 PS kann der Über-Elfer den Standardsprint nach 2,8 Sekunden abhaken und 340 km/h schnell werden.

Bildergalerie

Renault

Mit breiten Backen und Diffusor ausgerüstet wird Renault den Mégane in der Sportversion RS nach Frankfurt schicken. Für dynamische Fahrleistungen dürfte der 1,8-Liter-Turbo aus dem neuen Renault-Alpine sorgen, der vermutlich um 280 PS leisten wird.

Darüber hinaus zeigen die Franzosen ihren in Südamerika bereits verfügbaren Pick-up Alaskan in einer Europa-Version. Der Technik-Bruder des Nissan Navara soll bald schon in Deutschland an den Start gehen.Auf eine fernere Autozukunft verweist Renault mit dem futuristisch gezeichneten Konzeptfahrzeug Symbioz, das aufzeigen soll, wie sich die autonome und elektrische Mobilität im Jahr 2030 gestalten könnte.

Seat

Die Spanier bauen ihre SUV-Palette weiter aus. Als Premiere stellt die VW-Tochter den unterhalb des Ateca angesiedelten Arona vor. Das City-SUV basiert auf der jüngst vorgestellten Neuauflage des Ibiza. Außerdem kommt der Leon Cupra in einer geschärften R-Version vorgefahren, die sich durch eine Leistungsspritze um 7 kW / 10 PS auf 221 kW / 310 PS sowie Carbon-Anbauteile auszeichnet.

Skoda

Nach dem Kodiaq lässt Skoda auf der IAA noch den kompakten Bruder Karoq vom Stapel laufen. Das neue SUV-Modell, ein enger Verwandter des Seat Ateca, wird Nachfolger des betagten Skoda Yeti. Der fast 4,40 Meter lange Fünftürer wird mit konventionellen Diesel- und Benzinmotoren mit 115 bis 190 PS zu haben sein. Zum Marktstart wird es den Karoq zunächst in höherwertigen Ausstattungen geben. Später folgt die vermutlich rund 17.647 Euro netto teure Basisversion.

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