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Neuer Seat Ibiza

Breitbau im B-Segment

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Im Juni 2017 kommt die fünfte Generation des Seat Ibiza in Deutschland auf den Markt
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Seat stellt im März auf dem Genfer Autosalon die fünfte Generation des Seat Ibiza vor. Der Kleinwagen soll dank stark veränderter Proportionen ein Innenraumformat auf Kompaktniveau bieten.

Obwohl das letzte Facelift für den Ibiza noch nicht lange zurückliegt (Herbst 2015), wird Seat bereits auf dem Genfer Salon Anfang März die völlig neue Generation des Kleinwagens zeigen. Nur wenige Monate später soll das auf der im VW-Konzern neu eingesetzten MQB-A0-Plattform basierende Modell auf den Markt kommen.

Neben einem stark veränderten Außendesign, das große Ähnlichkeiten mit dem großen Bruder Leon aufweist, bietet der kommende Ibiza dank des Querbaukasten-Unterbaus deutlich veränderte Proportionen. Während die Karosserie in Länge und Höhe nahezu unverändert bleibt, wächst der Radstand um fast zehn Zentimeter. Außerdem legt der Wagen in der Breite um neun Zentimeter zu. Entsprechend kommt der künftig allein als Fünftürer erhältliche Spanier deutlich knackiger und stämmiger als bisher daher.

Vor allem aber wirkt sich der Größenzuwachs positiv auf den Innenraum aus, der in alle Richtungen seinen Gästen und deren Gepäck mehr Entfaltungsspielraum bietet. Unter anderem werden die Vordersitze um vier Zentimeter breiter, während der Gepäckraum um 63 auf 355 Liter wächst. Das ist mehr als mancher Kompakte bietet.

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Auch ausstattungstechnisch will der Ibiza künftig mit Optionen aufwarten, die bisher Fahrzeugen in höheren Segmenten vorbehalten waren. Dazu gehören unter anderem Voll-LED-Scheinwerfer, ein neues Infotainmentsystem mit Acht-Zoll-Touchscreen, ein Abstandstempomat, sowie das Umfeldbeobachtungssystem Front Assist mit City-Notbremsfunktion. Das Angebot an Ausstattungspaketen wird zudem ausgebaut. Neben den bekannten Niveaus Reference, Style und der sportlichen FR-Variante wird es für den Ibiza künftig noch die Komfortversion Xcellence geben.

Bei den Benzinern bietet Seat zum Marktstart im Juni zunächst nur Dreizylindermotoren mit 1,0 Liter Hubraum an. Neben dem Basisbenziner 1.0 MPI mit wahlweise 48 kW / 65 PS oder 55 kW / 75 PS ist noch der aufgeladene 1.0 TSI mit 70 KW / 95 PS und 85 KW / 115 PS bzw. einer 66 kW / 90 PS starken Erdgas-Version zu haben. Ende 2017 soll dann ein 1.5 TSI mit 110 kW / 150 PS das Angebot bei den Ottomotoren nach oben hin abrunden. Alternativ gibt es für den Ibiza den 1,6-Liter-Vierzylinder-Diesel in den Leistungsstufen 59 kW / 80 PS, 70 kW / 95 PS und 81kW / 110 PS. Kombiniert werden die Motoren abhängig von der Leistung mit fünf- der sechsstufigen Schaltgetrieben. Optional wird es auch für einige Aggregate wieder ein Siebengang-DSG geben.

Über Fahrwerte und Verbräuche macht Seat derzeit keine Angaben. Ebenso wenig über den künftigen Preis. Derzeit kostet die fünftürige Basisversion rund 12.700 Euro. (sp-x)

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