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Neustrukturierung

ADAC sieht Rückenwind für Reform

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Der ADAC sieht nach den Mitgliederversammlungen überwiegend Unterstützung für seine Reformpläne.
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ADAC-Präsident Markl will den Autoclub aufspalten in einen Pannenhilfe-Verein, eine AG mit dem Versicherungsgeschäft und eine Stiftung mit der Luftrettung.

Der ADAC sieht nach den Mitgliederversammlungen von elf der 18 Regionalclubs am Wochenende überwiegend Unterstützung für seine Reformpläne. Es habe sich insgesamt ein neutrales bis positives Bild ergeben, sagte ein ADAC-Sprecher  in München. Im Mai soll die ADAC-Hauptversammlung abschließend über die Reform entscheiden. 

ADAC-Präsident August Markl will den Autoclub aufspalten in einen Verein mit der Pannenhilfe, eine Aktiengesellschaft mit dem Schutzbrief-Versicherungsgeschäft und eine gemeinnützige Stiftung mit der Luftrettung. Er will damit die Konsequenzen aus den Fälschungen beim Autopreis Gelber Engel 2014 und der folgenden Krise ziehen und den Vereinsstatus erhalten, der vom Amtsgericht München geprüft wird.

Gegenwind kommt aus dem größten ADAC-Regionalclub Nordrhein, der von Markls Vorgänger Peter Meyer geführt wird. Auch der Regionalclub Westfalen stellte sich am Sonntag gegen den Kurs der Club-Spitze in München, indem sie seinem amtierenden Vorstand das Vertrauen aussprach. Regionalpräsident Klaus-Peter Reimer war nach dem Vorwurf der Vetternwirtschaft 2015 zurückgetreten. Die ADAC-Zentrale hatte den Regionalclub vor der Mitgliederversammlung vergeblich aufgefordert, bei der Vorstandswahl Konsequenzen aus den "Unregelmäßigkeiten" zu ziehen. (dpa)

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