suchen
Porsche 911 GT3 Facelift

Mehr Handarbeit

8
1180px 664px
Porsche bringt Mitte Juni den 911 GT3 in überarbeiteter Form in Deutschland auf den Markt.
©

Porsche stellt in Genf den gelifteten 911 GT3 mit einer im Wortsinn handfesten Überraschung vor. Besonders die klassischen Fans der puristischen Fahrmaschine wird die Überarbeitung freuen.

Bis auf den GT3 hat Porsche bereits alle Derivate der Elfer-Familie in gelifteter Form präsentiert. Auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März) folgt nun der letzte Akt der Baureihen-Auffrischung mit einer kleinen Überraschung: Den GT3 wird es künftig wieder als Handschalter geben. Der für rund 128.000 Euro (netto) bereits bestellbare Hardcore-Elfer kommt Mitte Juni 2017 in den Handel.

Bei seiner Markteinführung im Jahr 2013 war der Aufschrei groß, als Porsche den puristischen Leichtbau-Renner in seiner Neuauflage zwar weiterhin mit Saugmotor vorstellte, aber ausschließlich in Kombination mit dem Doppelkupplungsgetriebe PDK. Dieses wird für den GT3 auch weiterhin zu haben sein, doch optional kann man sich künftig wieder für ein manuelles Getriebe entscheiden.

Darüber hinaus bietet der GT3 künftig etwas mehr Leistung. Der nunmehr bis 9.000 Touren drehende Vierliter-Boxer darf unter anderem dank einer neuen Kurbelwelle und eines neuen Ventiltriebs 368 kW / 500 PS statt 350 kW / 475 PS mobilisieren. Im Zusammenspiel mit dem PDK absolviert der 1,4-Tonner in 3,4 Sekunden den 100-km/h-Sprint und erreicht maximal 318 km/h. Der Handschalter hat beim Sprint mit 3,9 Sekunden das Nachsehen, schafft in der Spitze mit 320 km/h dafür zwei Zähler mehr als der Selbstschalter.

Deutlich besserer Abtrieb

Darüber hinaus hat Porsche das Aerodynamik-Design des GT3 überarbeitet. Der Abtrieb soll sich im Vergleich zum Vorgänger um 20 Prozent verbessert haben. Front- und Heckschürze hat Porsche zudem optisch leicht modifiziert, ebenso die Heckleuchten, die nun dreidimensionaler geformt sind. Zudem trägt der mächtige Carbonheckspoiler künftig schwarz lackierte Seitenblätter.

Innen profitiert der GT3 von den allgemeinen Modellpflegemaßnahmen der Baureihe. So ist das aufgefrischte Infotainmentsystem mit Siebenzoll-Touchscreen serienmäßig an Bord. Es zeichnet sich durch eine verbesserte Navigationsfunktion mit Echtzeit-Verkehrsdaten, Online-Funktionen wie Google Earth und eine verbesserte Handy-Anbindung inklusive Wlan-Hotspot aus. Außerdem kann der GT3-Pilot künftig die sogenannte Track-Precision-App nutzen. Mit ihrer Hilfe kann er Rundenzeiten und Beschleunigungskräfte per Smartphone vom Bordsystem aufzeichnen. Die dabei gewonnenen Daten können auf Facebook gepostet oder an den heimischen Computer geschickt werden. (sp-x)

Bildergalerie

360px 106px

Mehr

Mehr zum Thema Facelift:

Modellplaner



Fotos & Videos zum Thema Facelift

img

Toyota Land Cruiser (2018)

img

Ford Mustang 2018 (Europaversion)

img

Mercedes S-Klasse Coupé und Cabriolet (2018)

img

Ford Ecosport (2018)

img

VW Golf Sportsvan (2018)

img

Honda Jazz (2018)


Ihr Kommentar zum Artikel

© Copyright 2017 Autoflotte online

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

img
Neue Bußgeldregeln

Verkehrssünder werden ab sofort härter bestraft

Autofahrer, die Rettungsgassen blockieren oder während der Fahrt mit dem Smartphone hantieren, müssen ab sofort mit deutlich höheren Strafen rechnen. Entsprechende...


img
Fachmesse eMove 360

Spannende Lösungen

Wie kann die E-Mobilität massentauglich werden? Die weltgrößte Messe zur neuen Antriebstechnik gibt vor allem Antworten rund ums Thema Laden. Gezeigt werden vier...


img
Rettungswagen

Kein Martinshorn, kein Sonderrecht

Wenn Rettungswagen im Einsatz über rote Ampeln fahren, müssen sie die Sirene einschalten. Kommt es ohne akustisches Warnsignal zum Crash, trägt der Halter eine Mitschuld.


img
DB-Tochter Ioki

Im TukTuk in die Zukunft

Bei der autonomen und elektrischen Mobilitätszukunft will die Bahn ein Wörtchen mitreden. Bis 2025 soll die neue Konzerntochter Ioki autonome Elektrobusse und On-Demand-Shuttleservices...


img
Ausblick Audi Sport

Es lebe der Sport

Erst Quattro GmbH", jetzt Audi Sport. Die Performance-Tochter von Audi erfindet sich gerade neu. Das Ziel: mehr Märkte und mehr Modelle – jedoch nicht zu Lasten...