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Streit um Audi-Subventionen

VMF blitzt mit Eilantrag ab

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Subventionen für vom Abgasskandal betoffene Audi: Der VMF bleibt bei seiner Kritik wegen Benachteiligung freier Händler und Vermarkter.
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Audi fördert den Verkauf von Gebrauchtwagen, die vom Abgasskandal betroffen, nur über das eigene Händlernetz. Dagegen ging der VMF gerichtlich vor – zunächst ohne Erfolg.

Der Verband der markenunabhängigen Fuhrparkmanagementgesellschaften (VMF) ist mit einem Unterlassungsantrag gegen die Gebrauchtwagenkampagne von Audi im Zuge des VW-Abgasskandals gescheitert. Das Landgericht München habe der einstweiligen Verfügung über einen Eilantrag aus formalen Gründen nicht stattgegeben, teilte der VMF jetzt in Bad Homburg mit. Dies lasse allerdings keinen Rückschluss auf den Ausgang eines möglichen Hauptverfahrens zu, da die hohen formellen Hürden für die einstweilige Verfügung in einem Hauptverfahren keine Rolle spielen würden, hieß es.

Ob es zu einem Hauptverfahren kommt, ist noch offen. Man werde diese Option in Ruhe würdigen, so der VMF. "Wir haben in dieser Richtung in der mündlichen Verhandlung bereits positive Signale empfangen", wird Verbandsanwalt Johannes Zindel in der Mitteilung zitiert. Bei einem Hauptverfahren würde es unter anderem um die Geltendmachung von Schadensersatz aus dem Verkauf der mit Mängeln behafteten Fahrzeuge gehen.

Der VMF, mit rund 90.000 Bestandsfahrzeugen einer der größten Kunden des VW-Konzerns, sieht sich bei der Aufarbeitung des Abgasskandals benachteiligt. Er will erreichen, dass die Subventionen, mit denen Audi den Verkauf von Gebrauchtwagen mit der Motorenbaureihe EA 189 fördert, nicht nur dem eigenen Händlernetz zugute kommen, sondern allen freien Händlern und Vermarktern. Der Hersteller lehnt dies ab. (rp)

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