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Neuer Mehrheitseigentümer bei UTA

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Die französische Edenred-Gruppe hat zum 1. Januar 2017 die Mehrheit am Tank- und Service-Kartenanbieter UTA übernommen.
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Zwei Jahre nach dem Einstieg zieht die Edenred-Gruppe eine Kaufoption von weiteren 17 Prozent. Die Franzosen wollen den Tank- und Service-Kartenanbieter weiterentwickeln – auch im Bereich der Pkw-Flotten.

Die französische Edenred-Gruppe hat zum 1. Januar 2017 die Mehrheit am Tank- und Service-Kartenanbieter UTA übernommen. Dazu erwarben die Pariser von den Gründerfamilien Eckstein und van Dedem weitere 17 Prozent der Anteile. Edenred war Ende 2014 mit 34 Prozent bei UTA eingestiegen. Damals hatte das Unternehmen bereits diese Kaufoption vereinbart. Weitere 15 Prozent an UTA mit Sitz in Kleinostheim hält die Daimler AG.

"Nach der Unterzeichnung einer strategischen Vereinbarung mit Embratec und einer Verdoppelung der Größe des Tankkartengeschäfts in Brasilien wird Edenred durch die Erhöhung seines Anteils am Kapital der UTA zu einem weltweit führenden Unternehmen im Markt für Spesenmanagement", sagte der Vorsitzende und CEO Bertrand Dumazy. Man wolle das Potenzial der UTA in Europa ausbauen – sowohl im Bereich des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs als auch mit der Einführung von Lösungen für Pkw-Fuhrparks.

Aktuell wickelt UTA nach eigenen Angaben für seine Kunden in 40 europäischen Ländern umfangreiche Dienstleistungen aus den Bereichen Treibstoff, Mautgebühren, Rückerstattung der Umsatzsteuer, Werkstattleistungen und vielen anderen Bereichen ab. Nahezu eine Million Fahrer nutzen Services für die bargeldlose Abwicklung.

Neue Lösungen für Management von Pkw-Flotten

Im Last- und Schwerverkehr sehen UTA und Edenred vor allem in Mittel- und Osteuropa Wachstumschancen. "Wir arbeiten zudem an neuen Lösungen für das Management von Pkw-Flotten, die Edenred zukünftig auch seinen 300.000 Kunden in Europa anbieten wird", erklärte UTA-Chef Volker Huber. Der europäische B2B-Markt für Tankkarten verfüge mit rund 300 Milliarden Euro, die derzeit für Treibstoffe auf Geschäftsreisen ausgegeben werden, über ein großes Entwicklungspotenzial.

Dumazy ergänzte: "Edenred hat ehrgeizige Ziele auf dem Expense Management-Markt. Ziel ist ein jährliches Volumen von mehr als neun Milliarden Liter Kraftstoff bis 2020 – verglichen mit 3,3 Milliarden im Jahr 2015." Dieses Wachstum werde sich deutlich auf das Profil des auf Prepaid-Services spezialisierten Konzerns auswirken. Bis 2020 werde das Geschäft voraussichtlich über ein Viertel Prozent des operativen Umsatzes ausmachen. Zum Vergleich: 2015 waren es zwölf Prozent. (rp)




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