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15.03.2016 Trotz Dieselskandal

VW-Finanzsparte verdient mehr

Volkswagen hat mit seinen Finanzdienstleistungen im vergangenen Jahr trotz des Abgas-Skandals deutlich mehr verdient.
© Volkswagen Financial Services

Die Volkswagen Financial Services AG konnte trotz Abgas-Skandals im vergangenen Jahr ihren Gewinn um 35 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro steigern.

Volkswagen hat mit seinen Finanzdienstleistungen im vergangenen Jahr trotz des Abgas-Skandals deutlich mehr verdient. Der Gewinn der Volkswagen Financial Services AG (VWFS) kletterte unterm Strich um 35 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro, wie die VW-Tochter am Dienstag in Frankfurt mitteilte.

Das operative Ergebnis stieg um knapp 13 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr ist das Unternehmen allerdings weniger optimistisch: Als Mindest-Zielmarke setzt VWFS sich den Wert von 1,7 Milliarden Euro - also 200 Millionen weniger als 2015.

Nach dem Bekanntwerden der Diesel-Manipulationen beim Mutterkonzern hatten die Ratingagenturen Moody's und Standard & Poor's ihre Noten für die Kreditwürdigkeit von VWFS gesenkt. 2015 hätten sich die Kosten für die Beschaffung frischen Geldes noch nicht erhöht, sagte Finanzchef Frank Fiedler. "Dies wird aber voraussichtlich 2016 der Fall sein." 

In der ersten Jahreshälfte 2016 wolle der Autofinanzierer neue Anleihen ausgeben. Derzeit müssen die Wertpapierprospekte nach dem Abgas-Skandal noch überarbeitet werden. (dpa)



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