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VMF-Restwertindex 2016

Stabile Preise bei Gebrauchtwagen

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Michael Velte: "Wir haben nun seit fast drei Jahr ein fast unverändertes Preisniveau."
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Insgesamt lagen die Preise 2016 bei über 36 Prozent der UPE. Zum Jahresende hin zeigte sich der Wert für gebrauchte Leasingfahrzeuge aber leicht rückläufig.

Die Marktpreise für Gebrauchtwagen als typische Leasingrückläufer haben im letzten Quartal 2016 leicht nachgegeben. "Im Dezember 2016 und auch im Januar 2017 lag der VMF-Restwertindikator nur noch knapp über 36 Prozent", sagte Michael Velte, Vorstandsvorsitzender des VMF (Verband der markenunabhängigen Fuhrparkmanagementgesellschaften) und Geschäftsführer der Deutsche Leasing Fleet GmbH.

Im Gesamtjahr 2016 blieben die Preise relativ stabil und lagen durchgehend bei rund 36,5 Prozent der unverbindlichen Preisempfehlung (UPE). Velte: "Wir haben nun seit fast drei Jahren ein fast unverändertes Preisniveau und auch für 2017 sehen wir bei der derzeitig geringen Volatilität der Marktpreise keine Anzeichen, dass sich das ändern wird.".

Der VMF-Restwert-Indikator ist ein Langzeitvergleich. Aus einem regelmäßig (zuletzt im Oktober 2015) "eingefrorenen" Bündel von circa 10.000 Fahrzeugen verschiedener Fabrikate, aktueller Modelle, Laufzeiten und Laufleistungen wird jeden Monat eine Bewertung zu Händlereinkaufspreisen ermittelt. Das Ergebnis zeigt den durchschnittlichen Wiederverkaufswert der circa 36 bis 42 Monate alten Pkw. Der Index berücksichtige nicht die vom VW-/Audi-Abgasskandal betroffenen Dieselfahrzeuge, da das Gesamtmarkt-Ergebnis nicht verfälscht werden solle, so Velte. "Da die Rückrufaktionen im vollen Gange sind, ist geplant, die nächste Auswertung wieder mit den genannten Dieselfahrzeugen zu fahren, also vollständig."

Der VMF-Chef betonte, dass die Restwertkalkulation am Vertragsanfang mit darüber entscheide, ob ein Finanzierungs- oder Leasingmodell im Ende betriebswirtschaftlich sinnvoll war. Er rate daher jedem Fuhrparkmanager, besonders mit Flotten über zehn Fahrzeugen, zur Gebrauchtwagenmarktbeobachtung. "Inzwischen überwiegen zwar realistische Kalkulationen im Markt, weil unter anderem Werkzeuge wie der VMF-Restwertindikator bei der wichtigen Verifizierung der Daten helfen." Die Auswirkungen auf die Total Costs of Ownership müssten eben einkalkuliert werden. (se)




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