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VW-Finanzdienstleistungen

"Sehr erfolgreiches Geschäftsjahr"

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VW Financial-Chef Santelmann ist mit der Entwicklung der Konzersparte sehr zufrieden.
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Die Finanzsparte von Volkswagen steht so gut da wie noch nie. Geschäftsergebnis und Vertragsbestand erreichten 2016 neue Rekordmarken.

Die Volkswagen Finanzdienstleistungen haben 2016 kräftig zugelegt. Signifikante Verbesserungen habe es in nahezu allen wesentlichen Kennzahlen gegeben, teilte die Konzernsparte am Donnerstag mit. Sowohl beim operativen Ergebnis als auch beim Vertragsbestand seien neue Rekordmarken erzielt worden. "Das Geschäftsjahr 2016 war herausfordernd, aber gleichwohl sehr erfolgreich", sagte Lars Henner Santelmann, Vorstandschef der Volkswagen Financial Services AG, in Frankfurt. Die Bilanzsumme sei um 7,7 Prozent auf 170,1 Milliarden Euro gestiegen.

Mit seinem Kerngeschäft fuhr das Unternehmen im vergangenen Jahr 2,1 Milliarden Euro ein – ein Zuwachs von fast zehn Prozent gegenüber 2015. Für das laufende Jahr äußerte sich Finanzvorstand Frank Fiedler vorsichtiger. Die Erwartungen lägen "mindestens auf dem Niveau des bisherigen Rekordjahres 2015". Damals betrug das Betriebsergebnis 1,9 Milliarden Euro.

Beim Vertragsbestand sehen sich die VW-Finanzdienstleistungen auf einen "guten Weg", das Ziel von 30 Millionen Verträgen im Jahr 2025 knacken zu können, wie Vertriebsvorstand Christian Dahlheim erklärte. Inklusive aller Joint Ventures hielt das Unternehmen Ende 2016 18,2 Millionen Verträge (plus zehn Prozent). Hohe Zugänge habe es vor allem in den Märkten China, Deutschland, Mexiko und das Vereinigte Königreich gegeben.

Zu der positiven Entwicklung trugen alle Geschäftsbereiche bei. Dies galt besonders für das im Flottengeschäft relevante Segment Dienstleistungen (Wartung, Verschleiß, Reifenservices usw.) mit einem Plus von 25,5 Prozent auf 3,4 Millionen Verträge. Die Zahl aller Neuverträge in den Bereichen Finanzierung, Leasing, Versicherung und Dienstleistungen legte im abgelaufenen Geschäftsjahr auf fast 7,6 Millionen Stück zu, das waren über zwölf Prozent mehr als im Jahr davor.

Neue Struktur

Das Wachstum will VW-Finanzsparte mit einer strategischen Neuaufstellung absichern. Geplant ist für 2017, das Kredit- und Einlagengeschäft im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) in der Volkswagen Bank zu bündeln. Diese werde anschließend eine 100-prozentige Volkswagen-Tochter, hieß es. Die anderen Aktivitäten sollen in der VW Financial Services AG verbleiben, die ebenfalls direkt an den Wolfsburger Autobauer angeschlossen ist. Die neue Struktur soll nicht nur Aufsichtsbehörden mehr Transparenz bieten, sondern auch firmenintern die Flexibilität erhöhen.

Zum 31. Dezember 2016 waren bei den Volkswagen Finanzdienstleistungen 15.324 Mitarbeiter beschäftigt (plus 0,9 Prozent). 6.503 davon arbeiteten in Deutschland. (rp)




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