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VW-Rückruf

Bereits 4.300 Amarok umgerüstet

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Nacharbeiten bei EA189-Motoren: Die VW-Werkstätten haben mehr als die Hälfte der ersten Welle erfolgreich abgearbeitet.
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VW macht kleine Schritte aus der Abgas-Krise. Mit dem Aufspielen der neuen Motorsteuerungs-Software beim Amarok kommen die Vertragswerkstätten "planmäßig voran".

Knapp drei Wochen nach Beginn der ersten VW-Rückrufaktion infolge des Abgas-Skandals sind mehr als die Hälfte der betroffenen Amarok-Modelle umgerüstet. Bis Donnerstag seien rund 4.300 Exemplare des Pick-ups mit einer neuen Motorsteuerungs-Software ausgestattet worden, sagte ein VW-Sprecher am Donnerstag in Wolfsburg. Damit komme man "planmäßig voran".

Am 27. Januar hatte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) grünes Licht für die Umrüstaktion gegeben. Deutschlandweit sind rund 8.400 Amarok von dem Rückruf betroffen, weil ihre Motoren mehr Stickoxid produzieren als erlaubt. Mittels einer verbotenen Software hatte Volkswagen weltweit bei mehr als elf Millionen Diesel-Fahrzeugen die Abgaswerte in Tests nach unten korrigiert.

Voraussichtlich in der neunten Kalenderwoche will Volkswagen mit dem Passat das erste Volumen-Modell in die Werkstätten zurückrufen. Für die 1,2 Liter, 1,6 Liter und 2,0 Liter-Motoren des Typs EA 189 ist ein Software-Update vorgesehen. VW beziffert die Arbeitszeit auf rund 30 Minuten. Dies habe sich bei der Nachrüstung des Amarok bestätigt, sagte der VW-Sprecher. Beim 1,6 Liter-Motor muss zusätzlich ein sogenannter Strömungsgleichrichter im Ansaugtrakt eingebaut werden. Die Umrüstung soll knapp 45 Minuten dauern. (dpa)

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