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Werbung im Auto

Shopping-Tipps am Steuer

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Exxon zählt zu den Werbekunden, die GM und IBM bereits gewonnen haben.
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Das Internet im Auto eröffnet neue Geschäftsmodelle. General Motors und IBM haben nun die mobile Werbung der nahen Zukunft vorgestellt.

Die personalisierte Werbung zieht ins Auto ein. Ein entsprechendes Konzept hat General Motors nun gemeinsam mit dem IT-Konzern IBM in den USA vorgestellt. Die Technik soll künftig amerikanischen Nutzern des GM-Online-Assistenten "OnStar" Kauf- und Produktempfehlungen während der Fahrt auf den Bordbildschirm senden.

Die beiden Konzerne geben in einer Mitteilung gleich mehrere konkrete Anwendungsbeispiele. So soll das System Autofahrer beispielsweise an noch zu erledigende Einkäufe erinnern, kurz bevor sie das entsprechende Geschäft passieren. Oder es gibt bei der Einfahrt in eine neue Stadt direkt Restaurant- und Shoppingempfehlungen. Schon vor dem Start des Dienstes präsentieren IBM und GM fünf Anzeigenkunden, darunter den Tankstellenbetreiber Exxon, das Kreditkartenunternehmen Mastercard und den Parkplatzvermittler Parkopedia.

Für die Personalisierung der Werbung ist IT-Spezialist IBM zuständig, der seinen intelligenten Bot „Watson“ zur Verfügung stellt. Die KI-Software ist in der Lage, aus dem Verhalten des Fahrers zu lernen, kann gesprochene Sprache verstehen und entscheiden, welche Produkte und Dienstleistungen dem Fahrer angeboten werden sollen. Der Nutzer muss der Datennutzung allerdings in nicht näher erläuterter Form zustimmen.

Der Vorstoß von GM und IBM ist der erste große Versucht, die immer stärkere Vernetzung moderner Autos zu monetarisieren. Bislang stellen die Pkw-Hersteller für Neuwagenkunden Service-Apps und sonstige Software zur Verfügung, viel verdienen können sie damit bislang aber noch nicht. Werbung könnte das ändern. Die amerikanischen Allianzpartner sind nicht die ersten, die damit experimentieren. BMW und Sixt etwa senden bereits personalisierte Werbung an die Nutzer des Carsharing-Dienstes Drive Now.

Starten soll die Watson-OnStar-Technik Ende 2017 in den USA. Dort könnten sie rund zwei Millionen Kunden mit LTE-fähigen Fahrzeugen nutzen. Ob die Autowerbung in dieser Form auch nach Deutschland kommt, etwa an Bord von Opel-Modellen, ist unklar. (sp-x)




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