Diesel-Kraftstoff kostete an deutschen Tankstellen im März durchschnittlich 100,7 Cent. Das entspricht einem Anstieg von 5,7 Cent gegenüber dem Vormonat, teilte der Mineralölwirtschaftsverband (MWV) heute auf Basis erster Berechnungen mit. Damit seien die Preise "dem Preisanstieg auf dem Rotterdamer Markt für Mineralölprodukte" gefolgt, wo die Diesel-Notierungen um 17 Prozent oder knapp fünf Cent stiegen. Den Angaben zufolge haben auch die Benzinpreise den Anstieg der Großhandelspreise nachvollzogen. Demnach kostete ein Liter Eurosuper den Endkunden im Monatsdurchschnitt 114,9 Cent. Das seien gut drei Cent mehr als im Vormonat. Durch den Preisauftrieb erhöhte sich laut MWV der Anteil der Mehrwertsteuern am Dieselpreis "automatisch" um knapp einen Cent. Beim Benzin habe sich der Steueranteil im März auf 81,3 Cent oder knapp 71 Prozent summiert. Ohne Steueranteil ergab sich dem Verband zufolge ein Literpreis für Diesel von 39,8 Cent und für Eurosuper von 33,6 Cent. (rp)
Neue Preisrunde im März beim Diesel
Auch Super verteuert sich um rund drei Cent gegenüber dem Vormonat