Freitag, 25.05.2012
03.02.2010
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Ausblick
Thomas Bauch Peugeot

Peugeot-Deutschland-Chef Thomas Bauch will 2010 besser abschneiden als der Wettbewerb

Peugeot spielt in Deutschland auf Angriff

Nach dem Allzeit-Absatzhoch 2009 blickt Peugeot Deutschland mit einigem Optimismus auf das laufende Jahr. Der Importeur will in dem erwartet schwierigen Marktumfeld besser abschneiden als die Wettbewerber. "Das obere Ende der Messlatte liegt 2010 bei 120.000 Pkw- und Nfz-Zulassungen", erklärte Geschäftsführer Thomas Bauch am Dienstag in Frankfurt. Mindestziel seien 111.500 Zulassungen. In beiden Szenarien will das Unternehmen eine jeweils um sieben Prozent bessere Performance als der Markt hinlegen.

Die Wachstumshoffnungen der Löwenmarke beruhen vor allem auf neuen Modellen: Im Frühjahr kommt mit dem RCZ erstmals ein Sport-Coupé von Peugeot auf den deutschen Markt. Im Oktober folgt das Elektroauto iOn. Zudem bringt der französische Hersteller – ähnlich wie Daimler mit dem "Car2Go"-Konzept – einen neuen Mobilitätsservice an den Start: Über "Mu by Peugeot" könnten künftig mittels Prepaid-Karte Fahrräder, Scooter, Pkw und Transporter gemietet werden, sagte Bauch. In Deutschland werde der Service in der ersten Jahreshälfte in Berlin angeboten.

Für das deutsche Händlernetz erwartet der Deutschland-Chef keine großen Veränderungen. Gesucht werden bundesweit noch 20 neue Vertriebspartner. Wie berichtet will Peugeot 2010 vor allem im Nutzfahrzeug- und Businesskundenbereich attackieren. So soll die Zahl der jetzt einheitlich auf "Peugeot Professional" bzw. "Peugeot Professional Center" getauften Stationen von etwa 80 auf rund 100 Standorte steigen.

Dank Abwrackprämie hatte der Importeur 2009 mit dem besten Absatzergebnis der bisherigen Unternehmensgeschichte abgeschlossen. 138.007 Pkw und Nfz wurden neu zugelassen – ein Zuwachs von 37,5 Prozent. Der Pkw-Marktanteil stieg auf 3,4 Prozent (2008: 3,1 Prozent). Der Umsatz kletterte um 18,1 Prozent auf 1,845 Milliarden Euro. Zum Start ins neue Jahr kam Peugeot auf 6.297 Pkw-Neuzulassungen. Das waren 0,7 Prozent weniger als im Januar 2009. (rp)

 

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