Nach dem Tauwetter bleibt er auf der Außenhaut des Autos zurück: ein weißer Film aus Salz und Schmutz. Und diese Melange setzt dem Lack zu. Deshalb rät der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe: Die Kruste muss runter. Vielfahrer sollten demnach ihr Auto mindestens einmal pro Woche waschen, Gelegenheitsfahrer ein- bis zweimal im Monat. Und so gehts: Dem groben Schmutz sollte man mit dem Dampfstrahler zu Leibe rücken, und dabei besonders auf die Radkästen und Felgen achten. Nach der Hauptwäsche empfehlen die Experten, die Gummidichtungen der Türen und des Kofferraums auf mögliche Risse und poröse Stellen zu untersuchen. Wöchentliche und halbjährliche Lackpflege Tür- und Heckklappendichtungen benötigten Silikonspray, damit sie später nicht zufrieren. Anschließend bekommt die gewaschene und getrocknete Lackierung eine Pflegekur mit einem Konservierungsmittel, so der Profi-Tipp. Das schützt die Oberfläche durch eine die Poren schließende und das Wasser abweisende Wachsschicht. Mindestens zweimal im Jahr sollte Hartwachs als zusätzliche Schutzschicht aufgetragen werden. Kleine Schadstellen können mit dem Lackstift zumindest optisch aufgeschmückt werden. Sollte über diese Risse aber Wasser auf die Karosserie gelangen, droht eine Roststelle, die im schlimmsten Fall eine Aufgabe für die Werkstatt wird. (rs)