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Höhere Mehrwertsteuer treibt Autokosten

ADAC: Binnen Jahresfrist stiegen die Ausgaben um 2,9 Prozent / Reparaturen überproportional teurer

Die Anhebung der Mehrwertsteuer auf 19 Prozent zu Jahresbeginn hat das Autofahren deutlich verteuert. Das zeigt der aktuelle Autokosten-Index, den das Statistische Bundesamt und der ADAC am Dienstag veröffentlichten. Demnach seien die Ausgaben rund um das Auto binnen eines Jahres um 2,9 Prozent gestiegen. Zum Vergleich: Die Kosten für die allgemeine Lebenshaltung kletterten im gleichen Zeitraum um 1,9 Prozent. Laut ADAC liegt der Autokosten-Index, der die Preise für den Kauf und den Unterhalt von Autos zusammenfasst, derzeit bei 117,8 Punkten, der gesamte Lebenshaltungs-Index bei 111,6. Seit 2000, als beide Indices zuletzt auf den Basiswert 100 gesetzt wurden, sei Autofahren damit um 17,8 Prozent teurer geworden. Hauptverantwortlich für den überproportionalen Kostenanstieg seien Kfz-Reparaturen und Inspektionen, die sich binnen Jahresfrist um 4,2 Prozent verteuerten. Die Ausgaben für Fahrschulen sprangen den Angaben zufolge um 3,7 Prozent nach oben. Die Anschaffungskosten von Neuwagen lagen mit plus 3,2 Prozent ebenfalls deutlich über dem Durchschnittswert. Die Kraftstoffpreise erhöhten sich um drei Prozent. (rp)

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