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Ausgabe 08/2015

Der Familienfreund

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© AUTOFLOTTE

Es ist das Konzeptauto aus Wolfsburg, das viele Fans in den Flotten hat. Die Neuauflage bleibt: clever, durchdacht, praktisch.

_ Es ist beachtlich, wie beliebt ein Kompaktvan auch im Flottenmarkt sein kann. Hinter den beiden Platzhirschen aus dem VW-Lager klafft in der Zulassungsstatistik eine beachtliche Lücke, in die regelmäßig auch ein wahlweise Siebensitzer hineinfährt: der Touran.

Die Neuauflage des Wolfsburgers, die Ende September beim Händler stehen wird, ist ein Konzeptauto der besten Art und Weise. Und vor allem ist er eines: ein Freund der Familie. Statt umständlich die Einzelsitze auszubauen, bleiben diese nun immer an Bord. Da sie plan umgelegt werden können, was sehr einfach umzusetzen ist, ist der Wechsel von Passagier- zu Transportraum kinderleicht - mit umgelegtem Beifahrersitz (möglich ab Comfortline) passen bis zu 2,70 Meter lange Packstücke in den Van.

Ab dem mittleren Niveau verfügt der Fünfsitzer serienmäßig über einen variablen Ladeboden. Nicht allzu schwer sollte die Wahl des Dieselmotors sein. Das Einstiegsmodell mit 110 PS (ab Trendline für 22.122 Euro) will vom Sechsganghandschalter bei Laune gehalten werden. Niedertouriges Fahren wurde in Kombination mit der sehr schnell agierenden Start-Stopp-Automatik weniger goutiert.

Großer Diesel

Deshalb geht die Empfehlung für Handschalter-Fans zum 150-PS-Diesel (ab Comfortline für 26.029 Euro), der souverän den Van in Schwung bringt. Da der Niedersachse nun vollends dem modularen Querbaukasten entspringt, wird es zum Marktstart auch die DSG-Varianten mit sechs- respektive sieben Stufen geben. Beim Verbrauch sollen die neuen Aggregate bis zu 19 Prozent günstiger sein als die Vorgänger - was auch dem um gut 62 Kilogramm niedrigeren Gewicht geschuldet ist. Für den 1,6-Liter-TDI mit Sieben-Gang-DSG soll der Normwert bei gut 4,1 Litern landen.

Die neue Plattform lässt den Touran um satte 13 Zentimeter (nun 4,53 Meter lang) wachsen, was zum Großteil dem Radstand (plus 11 Zentimeter) und damit der Beinfreiheit in den hinteren Reihen zugutekommt. Die drei Einzelsitze der zweiten Sitzreihe können künftig um 20 Zentimeter in der Länge verschoben werden, vier Zentimeter mehr als bislang. Und: Alle fünf Sitze im Fond sind Isofixfähig. Der extrem niedrige Mitteltunnel sorgt für zusätzlichen Raum, den man im Fond nahezu auf Hüfthöhe entern kann.

Multimedia

Dass die zahlreichen Fahrgäste sowohl Stauraum (beim Fünfsitzer sind es bei einem Plus von 48 Litern nun 743 Liter bis 1.980 Liter) als auch Unterhaltung finden, dafür sorgen die vielfältigen Ablagen und das vor dem Beifahrer befindliche Mediafach mit allen wichtigen Schnittstellen, sodass auch ein Hotspot aufgebaut werden kann. Generell funktioniert das Koppeln des Telefons einwandfrei. Mirrorlink-Funktionen kommen nun ebenfalls an Bord.

Im Interieur wird eine klare Linie gefahren. Der Fahrersitz wirkt etwas weich, aber dieser entschädigt mit justierbarer Unterschenkelauflage, Lordosenstütze, Sitzheizung und Massagefunktion. Diesen Komfort erfährt übrigens auch der Beifahrer. Bequem geht es künftig auch im Stau zu. Der Stauassistent (Fahrerassistenzpaket Plus für 2.240 Euro) übernimmt im Stopand-Go das Kommando. Den vorbeirollenden Verkehr behält der Ausparkassistent (ab 176 Euro) im Blick. Dank des schon im Passat vorgestellten Trailer-Assistenten (433 Euro) wird selbst das Einparken eines Anhängers kinderleicht - ein echter Freund der Familie halt.

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