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Ausgabe 08/2017

Mehr Platz für den Kombi

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© AUTOFLOTTE

Der neue Topkombi aus Rüsselsheim - noch mit General-Motors-Technik ausstaffiert - ist deutlich moderner gezeichnet, leichter und vor allem praktischer als sein Vorgänger.

_ Seit dem 24. Juni steht die zweite Generation des Opel-Topmodells Insignia bei den Händlern. Zusammen mit der 4,90 Meter langen Limousine Grand Sport geht der neun Zentimeter längere Kombi Sports Tourer (ST) an den Start. Unterschiede finden sich naturgemäß am Heck: Während die Limousine nach hinten coupéartig abfällt, reckt der Kombi seinen Abschluss steil in die Luft - optisch abgerundet durch die Chromleiste, die aus der oberen Fensterlinie in die D-Säule überläuft. Steil ist hier jedoch relativ zu sehen, denn für einen Kombi fällt das ST-Heck optisch ebenfalls sehr harmonisch ab.

Das flotte Design geht glücklicherweise nicht zu Lasten des Gepäckraums: Zwischen 560 und 1.665 Liter Gepäck schluckt der neue Opel-Topkombi, über 130 Liter mehr als der Vorgänger. Und auch in Sachen Praktikabilität übertrumpft der Insignia Sports Tourer das alte Modell. Die Heckklappe läuft nun nicht mehr außen um die Rückleuchten herum - so wurde die Ladeöffnung deutlich breiter - und auch die Länge der Ladekante schrumpfte auf alltagsgerechtes Maß. Bei der Beladung hilft die sensorgesteuerte Heckklappe für 382 Euro, die sich per Fußbewegung öffnen und schließen lässt. Damit man den Sensor unter dem Heckstoßfänger auf Anhieb findet, projiziert das System dort ein entsprechendes Logo auf die Fahrbahn.

Sechs Motoren

Zu haben ist der Insignia Sports Tourer mit je drei Benzinern (140, 165 und 260 PS) und Dieseln (110, 136 und 170 PS). Die mittleren Antriebe gibt es für 1.681 Euro mit einer Sechsgangautomatik, der stärkste Benziner kommt serienmäßig mit Allrad und der neuen Achtgangautomatik. Die gibt es - ebenfalls für 1.681 Euro - auch für den Spitzendiesel. Der Vierradantrieb (1.849 Euro) ist für diesen Motor jedoch immer mit dem Sechsgangschalter kombiniert.

Auf unseren ersten Testfahrten konnten wir die 136- und 170-PS-Diesel sowie den Top-Benziner live erleben. Dass der 260-PS-Turbo Dynamik versprüht, ist keine wirkliche Überraschung. Schön ist, dass er dabei sehr leise arbeitet und auch die Automatik harmonisch ans Werk geht. Deutlich mehr Relevanz für den Fuhrpark haben aber weiter die Diesel. Vor allem mit 136 PS spürt man, dass der Insignia ST bis zu 200 Kilogramm abgespeckt hat. Er überzeugt schon bei niedrigen Touren mit gutem Antritt und ist auch für die Autobahn eine gute Wahl. Für einen Diesel ist er kaum zu hören und das Sechsganggetriebe schaltet butterweich. Im direkten Vergleich etwas lauter ist der 170-PS-Diesel. Auch hier machte sich der Achtstufenautomat sehr elegant an die Arbeit.

924 Euro Aufpreis

Zu haben ist der Insignia Sports Tourer in der Business Edition ab 22.429 Euro, dann mit dem 140 PS starken Einstiegsbenziner. Die Diesel starten im selben Ausstattungsniveau bei 23.752 Euro. Am meisten Sinn macht die Variante Business Innovation. Obwohl 327 Euro günstiger als der Innovation, ist sie besser ausgestattet als diese. Zu Matrix-LED-Licht, Einparkhilfe vorn und hinten, Navigation sowie Zweizonen- Klimaautomatik kommen nämlich noch adaptiver Tempomat, Verkehrsschildassistent, Head-up-Display, Acht-Zoll-Fahrerinfodisplay, kabellose Smartphone-Aufladung, sensorgesteuerte Heckklappe, Ledersitze mit AGR-Siegel vorn, beheizbares Lederlenkrad und das Sicherheitsnetz. Extras, die beim Innovation mit 4.356 Euro zu Buche schlagen. Mit 136-PS-Diesel startet der Business Innovation bei 29.265 Euro, mit 170 PS bei 30.307. Dazu noch die Automatik für 1.681 Euro, die Rückfahrkamera für 328 Euro sowie Metalliclack (500 bis 626 Euro) und fertig ist der Insignia Sports Tourer.

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