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Ausgabe 03/2018

Nordisch schick

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© AUTOFLOTTE

Volvo springt auf den Zug der Kompakt-SUVs auf. Der neue XC40 ist nicht billig, bringt aber typische Markentugenden und hippes Styling mit.

_ Mission accomplished: Mit dem XC40 stellte Volvo-Chefdesigner Thomas Ingenlath ein nordisch klares und gleichzeitig stylisches Kompakt-SUV auf die Räder. Von der Studie 40.2 aus 2016 übernimmt der in Gent gebaute XC40 den umlaufenden Motorhaubenspalt inklusive hervorstehender Schwedenflagge, den konkaven Kühlergrill oder die ansteigende Fensterlinie in den hinteren Türen - inklusive schlechter Übersicht nach schräg hinten.

Erstes CMA-Serienmodell

Der XC40 ist der erste Volvo auf der kompakten CMA-Plattform, und vor allem mit farblich abgesetztem Dach (454 Euro im Momentum, Serie im R-Design) zeigt er, wen er von sich überzeugen will: junge, urbane Paare mit oder ohne Kind zwischen 26 und 45. Die sollten aber ein dickes Portemonnaie mitbringen, denn ab März startet der XC40 zunächst als D4 AWD Momentum ab 37.647 Euro. Wie der T5 AWD als zweiter Motor zum Marktstart kommt er serienmäßig mit Allradantrieb und Achtgangautomatik sowie Partikelfilter und erfüllt so die Abgasnorm Euro 6d-Temp. Im Diesel werkelt zudem ein SCR-Kat. Noch im Frühjahr folgt der T3 (156 PS; ab 26.345 Euro), im weiteren Verlauf dieses Jahres der T4 (190 PS) und der D4 (150 PS) sowie ein Plugin-Hybrid.

Wir konnten uns von den XC40-Qualitäten auf Landstraßen und Autobahnen in Oberbayern überzeugen. Fazit der Testfahrten: Volvo ist ein insgesamt guter Wurf gelungen. Der XC40 ist wendig, die Motoren ziehen trotz 1,8 Tonnen Leergewicht kräftig und er macht einen soliden Eindruck. Auf der Autobahn liegt er satt auf der Straße, und auch auf engen und kurvigen Bergstraßen macht er Spaß. Platz genug bietet er vor allem auf den Vordersitzen und auch im Kofferraum (Standard ab 460 Liter) mehr als ausreichend. Nur das Interieur dürfte angesichts des Preisniveaus an manchen Stellen sorgfältiger verarbeitet sein.

Auch mit Business-Paket

Zum Start liefert Volvo den XC40 als Momentum oder R-Design. Die Basis XC40 und die Top-Linie Inscription folgen im Laufe des Jahres. Die Grundversion bringt aktiven Spurhalteassistenten, Verkehrszeichenerkennung, LED-Scheinwerfer, Fernlichtassistenten, Infotainment mit Neun-Zoll-Touchscreen oder 17-Zoll-Leichtmetallräder mit. Im Momentum sind auch 18-Zöller, Einparkhilfe hinten, Einzonen-Klimaautomatik oder Lederpolster dabei. Im R-Design gibt es unter anderem serienmäßig das schwarz abgesetzte Dach.

Als Extras empfehlen wir das Business-Paket Pro unter anderem mit Navigation (1.218 Euro), das Intellisafe-Paket Pro mit Pilot Assist, Totwinkelassistent, Querverkehrswarnung und Heckaufprallabschwächung (1.345 Euro) oder das Klimapaket mit Zweizonen-Klimaautomatik (420 Euro). Außerdem das Parkassistent-Paket mit Einparkhilfe vorn und hinten sowie Rückfahrkamera (546 Euro) und das Spiegel-Paket (378 Euro). Ganz einfach ordert sich der XC40 übrigens via "Care by Volvo", ein Auto-Abo mit monatlichen Raten in Höhe von etwa 1,5 Prozent des Bruttolistenpreises (siehe auch Interview S. 52) - dann fallen zusätzlich nur noch Kosten für Sprit und Wischwasser an.

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