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01.04.2021 Interview mit Opel

Passendes Angebot für jeden Bedarf

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Opel Deutschlandchef Andreas Marx: "Wir haben für jeden Bedarf ein passendes Angebot im Bereich der Pkw und leichten Nutzfahrzeuge, ob mit konventionellem Antrieb oder elektrisch."
© Opel

ANZEIGE // Das jüngste Portfolio an Pkw und leichten Nutzfahrzeugen, die Elektrifizierung der gesamten Palette bis 2024, geringe TCO sowie zusätzliche Dienstleistungen für Businesskunden: Opel Deutschlandchef Andreas Marx erläutert im Interview die Ziele der Marke und den Nutzen für Flottenbetreiber.

2020 war für die Branche eine große Herausforderung. Wie hat sich Opel im ersten Corona-Jahr entwickelt?
Andreas Marx: Dank des 2017 aufgelegten und konsequent umgesetzten Opel-Plans PACE! sind wir robust aufgestellt. Trotz der Corona-Pandemie hatten wir insgesamt noch ein solides Geschäft und können mit den Entwicklungen unter den vorhandenen Rahmenbedingungen zufrieden sein, wie man an der Entwicklung des Marktanteils seit Oktober 2020 ablesen kann. Riesige Fortschritte haben wir beim Thema CO2-Emissionen gemacht, wo wir mittlerweile zu den führenden Marken in der Branche gehören.

Welche Modelle sind 2021 in der Pipeline?
A. Marx: Dieses Jahr nimmt der Turn-around beim Produktportfolio als ein weiteres Element des PACE!-Plans Gestalt an. Wir sind im Pkw-Bereich Ende Januar mit der Einführung des neuen Opel Crossland gestartet. Im März folgte mit dem neuen Mokka unsere Markenlokomotive im neuen Design. Zudem stellen wir dieses Jahr eine neue Generation des Opel Astra vor. Bei den leichten Nutzfahrzeugen rollt Ende 2021 der neue Movano zu den Händlern und ergänzt die auf den modernen Konzernplattformen stehenden Modelle Opel Combo und Vivaro. Damit haben wir die Palette bei den Pkw und bei den leichten Nutzfahrzeugen in kürzester Zeit einmal fast komplett gedreht und verfügen über das jüngste Portfolio, das man als Automobilhersteller aktuell haben kann.

Wie ist Opel bei alternativen Antrieben aufgestellt und was ist geplant?
A. Marx: Fast alle genannten Modellreihen verfügen über elektrifizierte Antriebe. Den Opel Grandland X gibt es heute bereits in zwei Plug-in-Hybrid-Varianten und der neue Opel Mokka ist ebenfalls mit reinem Elektroantrieb erhältlich. Daneben bieten wir den Opel Zafira Life vollelektrisiert an. Auch die Pkw- und Nutzfahrzeug-Varianten des Combo werden je um einen Stromer erweitert. Der Opel Astra wird ebenfalls elektrifiziert. Zusammen mit dem sehr erfolgreich laufenden Corsa-e werden wir damit bis Ende 2021 insgesamt sechs elektrifizierte Pkw-Modelle und drei elektrisch angetriebene leichte Nutzfahrzeuge in unserem Produktportfolio haben.

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Opel Deutschlandchef Andreas Marx hat guten Grund, auf Modelle wie den Opel Corsa-e stolz zu sein: Der vollelektrische Corsa gewann das „Goldene Lenkrad 2020“ und wurde von den Auto-Bild-Lesern zum „Firmenwagen des Jahres“ gekürt. (Stromverbrauch nach WLTP kombiniert 17,5–16,5 kWh/100 km, CO2-Emission 0 g/km, elektrische Reichweite nach WLTP bis zu 337 km)
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Welche Bedeutung hat das neue Design, das sich zuerst im neuen Opel Mokka manifestiert?
A. Marx: Der Opel Mokka ist in Designbelangen unser Referenzpunkt für alle neuen Modelle. Das äußere Erscheinungsbild zeichnet sich durch ein frisches und klares Gesicht mit markanter Front aus. Das spiegelt sich vor allem im sogenannten „Vizor“ als Hauptelement wider, der das neue Opel-Logo trägt. Auch im Innenraum setzt der Mokka neue Maßstäbe mit dem „Pure Panel“: Das volldigitale Hightech-Cockpit macht dem Fahrer die Bedienung einfach. Alle neuen Modelle werden sich zukünftig daran orientieren.

Bleibt Opel dem Diesel treu?
A. Marx: Ja. Sowohl für den neuen Opel Corsa als auch für den Mokka, Crossland, und Grandland X haben wir Dieselmotoren im Angebot. Dieser Antrieb leistet immer noch einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der CO2-Flottenverbräuche. Außerdem müssen wir hier neben der deutschen auch die europäische Brille aufsetzen. Denn vor allem in Italien und Spanien ist der Diesel nach wie vor von Bedeutung. Das zeigt sich dort insbesondere an den Zulassungen des Opel Corsa. In diesem Segment der Kleinwagen haben die meisten Automobilhersteller ihre Diesel eingestellt. Davon profitieren wir beim Absatz.

Warum sollte sich ein Flottenmanager für die Marke Opel und gegen die Marktbegleiter entscheiden?
A. Marx: Wir haben unsere CO2-Emissionen deutlich reduziert und sind heute ein Marktführer in Sachen CO2. Es ist aus Perspektive der Kunden zunehmend wichtig, dass die Fahrzeuge den Kriterien der Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit entsprechen. Des Weiteren korreliert der CO2-Ausstoß mit dem Kraftstoffverbrauch: Je weniger Emissionen die Fahrzeuge verursachen, desto geringer sind in der Regel auch die Kraftstoffkosten. Der Kunde hat also einen doppelten Mehrwert.

„Wir verfügen über das jüngste Portfolio, das man als Automobilhersteller haben kann.“ Andreas Marx

Welche Vorteile ziehen die Flotten­­manager oder User Chooser aus der Modelloffensive?
A. Marx: Die Vorteile für Fuhrparks sind messbar. Wir bieten ein Portfolio, das sich generell auf einem geringen TCO-Niveau bewegt. Darüber hinaus führen wir eine breite Palette an Elektrofahrzeugen und werden alle Modelle bis 2024 elektrifiziert haben. Wir haben für jeden Bedarf ein Angebot im Bereich der Pkw und leichten Nutzfahrzeuge.

Für welche Flottenkunden ist das Full-Service-Leasing Free2Move interessant?
A. Marx: Die Services sind elementare Bausteine, um bei Flottenkunden zu punkten. Mit Free2Move adressieren wir Fuhrparks ab zehn Fahrzeugen im Bestand. Zugleich sind wir in enger Zusammenarbeit mit den freien Leasinggesellschaften erfolgreich im Markt. Hier verzeichnen wir steigende Verkaufszahlen und ich gehe davon aus, dass sich die positive Entwicklung fortsetzt.

In welche Richtung wollen Sie Opel 2021 und in den folgenden Jahren entwickeln?
A. Marx: Erster wichtiger Punkt aus betriebswirtschaftlicher und ethischer Sicht ist, dass wir gemäß den gesetzlichen Vorgaben die CO2-Ziele erreichen. Bei diesem Thema, das wir als DIE zukünftige Währung in der Automobilindustrie sehen, haben wir 2020 riesige Fortschritte gemacht und sind mittlerweile führend in der Branche. Als Zweites haben wir den sogenannten „Low-Emission-Vehicle-Mix“ im Fokus, bei dem der Verkauf der Elektromodelle eine entscheidende Größe ist. Dieser Anteil wird weiter steigen, denn wir sind sehr wettbewerbsfähig aufgestellt. Drittes Ziel ist die professionelle Umsetzung der skizzierten Modelloffensive. Denn wir wollen im Pkw- und im Segment der leichten Nutzfahrzeuge Marktanteile hinzugewinnen und wachsen. Viertens fokussieren wir eine weitere Stärkung der Kundenzufriedenheit. Das betrifft sowohl den Neuwagenbereich als auch das Aftersalesgeschäft. Dafür haben wir klare Ziele gesetzt, die entsprechend bonifiziert werden. An oberster Stelle stehen aber nach wie vor die Gesundheit und der Schutz der Mitarbeiter, Handelspartner und Kunden. Deshalb müssen wir die strengen Hygiene- und Vorsorgemaßnahmen weiterhin diszipliniert einhalten. Denn die Gesundheit ist das Allerwichtigste in diesen Zeiten.

„Bis 2024 werden wir alle Modelle elektrifiziert haben, bleiben aber auch dem Diesel treu.“ Andreas Marx



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