suchen
Aston Martin V12 Vantage GT12 Roadster

Englischer Einzelgänger

8
1180px 664px
Diesen Aston Martin Vantage GT12 Roadster gibt es nur einmal.
©

Aston Martin hat das GT12-Paket nun auch auf einen V12 Vantage Roadster übertragen. Der 600 PS starke Brite ist damit der schärfste Roadster der Aston-Martin-Geschichte. Und er ist ein Unikat.

Aston Martin hat den bislang extremsten Roadster seiner Geschichte aufgelegt: Bei dem V12 Vantage GT12 Roadster handelt es sich um ein von der Abteilung Q angefertigtes Einzelstück, welches auf Kundenwunsch in einer neunmonatigen Projektarbeit für den Rennstreckeneinsatz optimiert wurde. Seinen ersten öffentlichen Auftritt feierte der Brit-Bolide vor wenigen Wochen auf dem Festival of Speed in Goodwood.

Bereits 2015 hat Aston Martin auf Basis des geschlossenen V12 Vantage S einen GT12 mit viel Rennsport-DNA aufgelegt. 100 Stück haben die Engländer von diesem Tracktool mit Straßenzulassung gebaut. Ein Kunde hatte nunmehr den Wunsch, dieses besonders sportliche Paket auch auf einen V12 Vantage Roadster S zu übertragen.

Wie das GT12 Coupé verfügt auch der Roadster über ein auf 600 PS erstarktes V12-Triebwerk, welches via Siebengang-Sportshift-III-Schaltung seine Kraft an die Hinterräder weiterleitet. Die Basisversion Vantage S muss mit 422 kW / 573 PS auskommen. Neben der Leistungssteigerung hat Aston Martin einigen Aufwand betrieben, das Gewicht zu verringern. So wurden viele Teile aus Magnesium oder carbonfaserverstärktem Kunststoff gefertigt. Letztere verleihen der Karosserie ein bulligeres Aerodynamik-Design, welches unter anderem Vorteile beim Abtrieb bietet. Die nach Aussage von Aston Martin klangvolle Auspuffanlage des GT12 wurde zudem aus Titan gefertigt. Schließlich wurde die Spur verbreitet und das Fahrwerk umfassend modifiziert, um vor allem die Handlingeigenschaften für den Rennstreckeneinsatz deutlich zu schärfen.

Wie es sich für einen Aston Martin gehört, der die Q-Abteilung durchlaufen durfte, bietet der offene GT12 auch im Innenraum eine Reihe von individuellen Detaillösungen. Trotz aller Individualität und dem besonders sportlichen Trimm hat der Frischluft-Renner eine Straßenzulassung erhalten. Die Frage nach den Kosten für ein solches Projekt dürfte für die Beteiligten von nachrangiger Natur gewesen sein. Ein derart umfangreich überarbeitetes Auto wird jedenfalls sehr teuer. Bereits das GT12 Coupé war mit 273.110 Euro netto um gut 122.000 Euro teurer als die Basisversion. Beim GT12 Roadster dürfte der Preis deutlich jenseits dieser Marke liegen. (sp-x)

Bildergalerie

360px 106px

Mehr

Mehr zum Thema Sondermodell:

Modellplaner



Fotos & Videos zum Thema Sondermodell

img

Porsche 911 Turbo S Exclusive Series

img

Renault Trafic Spaceclass

img

BMW M4 CS

img

Mercedes-Sondermodelle für SL und SLC

img

Ferrari J50

img

McLaren 570S Design Edition 1


Ihr Kommentar zum Artikel

© Copyright 2017 Autoflotte online

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

img
Aral-Studie 2017

Elektroautohersteller erstmals mit bestem Umweltimage

Fast die Hälfte der Bundesbürger stuft Tesla als umweltfreundliche Marke ein. Der amerikanische Pionier platziert sich damit deutlich vor den etablierten Konzernen...


img
Umrüstungsverweigerer

Behörden legen VW-Diesel still

Die Zulassungsbehörden machen Druck bei der Umrüstung manipulierter VW-Dieselautos. Bisher gab es bereits zehn Stilllegungen. Besonders im Fokus ist derzeit der...


img
Umfrage

Diesel verliert an Reiz

Misstrauen gegenüber dem Diesel, noch kein Vertrauen ins Elektroauto: Die Deutschen wenden sich verstärkt dem guten alten Benziner zu.


img
Personalie

Deutsche Leasing Fleet mit neuem Geschäftsführer

Christian Pursch verantwortet ab sofort den Bereich Aftersales des Leasing- und Fuhrparkmanagement-Spezialisten. Michael Velte konzentriert sich auf seine Aufgabe...


img
Fahrbericht Alpine A110

Zurück in die Zukunft

Nach über 40 Jahren schickt die Renault-Tochter Alpine erneut eine A110 auf die Straße. Wie früher führt das kleine Coupé den Geist eines Sportwagens weiter. Authentischer...