suchen
Audi S8

Flaggschiff bleibt beim Benziner

9
1180px 664px
Audi legt den S8 neu auf.
©

Während Audi bei seinen kleineren Sportmodellen mittlerweile aus Effizienzgründen auf den Diesel setzt, ist beim neuen S8 weiterhin ein V8-Benzinmotor für starke Fahrleistungen und Prestige zuständig.

Bei seinem größten S-Modell vertraut Audi weiter auf den Ottomotor: Die Sportversion der Oberklasselimousine fährt in der Neuauflage mit einem 4,0-Liter-Biturbo-V8-Benziner vor. Bestellbar ist der über fünf Meter lange Sportler ab Herbst, die Auslieferung erfolgt gegen Jahresende.

Während die kleineren S-Modelle zuletzt zum sparsameren Diesel gewechselt sind, hält der vor allem für die Exportmärkte entwickelten S8 am traditionellen Ottomotor fest. Der Achtzylinder-Triebwerk leistet 420 kW / 571 PS und stellt ein Drehmoment von 800 Nm zur Verfügung, gekoppelt ist es an Achtgangautomatik und Allradantrieb. Um den Verbrauch des Antriebs zu senken, hat Audi ein Mildhybridsystem auf 48-Volt-Basis eingesetzt, bei dem ein E-Motor den Verbrenner beim Anfahren und Beschleunigen unterstützt. Außerdem deaktiviert der V8 bei Nichtbedarf einige seiner Zylinder.

Damit der S8 seiner Kraft sportlich, aber auch komfortabel auf die Straße bringt, ist seine aktive Luftfederung mit der Frontkamera versetzt. Nimmt diese Unebenheiten war, stellt sich das Fahrwerk im Voraus darauf ein. Außerdem kann jedes Rad einzeln von E-Motoren nach oben oder unten gedrückt werde, was Wankbewegungen der Karosserie in Kurven oder bei Lastwechseln minimieren soll. Serienmäßig an Bord sind zudem Allradlenkung und ein Sportdifferenzial an der Hinterachse, gegen Aufpreis ersetzt eine Carbon-Keramik-Bremse die Standardscheibe.

Bildergalerie

Sein volles Programm fährt Audi bei den Assistenzsystemen auf. 38 einzelne Funktionen hat der Hersteller gezählt, darunter autonome Fahrfunktionen und einen Seitenunfall-Detektor, der die Flanke bei einem drohenden Aufprall anhebt, damit das gegnerische Fahrzeug nicht die weiche Tür, sondern den robusten Schweller trifft.

Optisch gibt sich der S8 zurückhaltend, setzt sich lediglich durch Details am Stoßfänger und den Seitenspiegeln sowie silbernen Außenspiegelgehäusen vom A8 ab. In China, den USA, Kanada und Südkorea ist das Top-Modell auch an der Länge zu erkennen; dort wird ausschließlich die auf 5,30 Meter gestreckte Variante mit großem Radstand angeboten. In Europa begnügt man sich mit dem 5,17-Meter-Standardmodell.

Preise nennen die Ingolstädter noch nicht, sie dürften jedoch im Bereich von 100.000 Euro ohne Mehrwertsteuer starten. (SP-X)




360px 106px

Mehr

Mehr zum Thema Sportwagen:

Modellplaner


Autoflotte Flottenlösung

AUDI AG Verkauf an Großkunden

I/VD-16
85045 Ingolstadt

Tel: 0841/89-0


Web: www.audi.de


Fotos & Videos zum Thema Sportwagen

img

20 Jahre Porsche 911 GT3

img

Audi RS6 (2020)

img

Bugatti Centodieci

img

Renault Mégane R.S. Trophy-R (2020)

img

Porsche 911 Carrera Coupé und Cabrio (2020)

img

Corvette C8 Stingray (2020)


Ihr Kommentar zum Artikel

© Copyright 2019 Autoflotte online

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

img
Mercedes Citan

Zweite Chance für den Lieferwagen

Der Citan ist für Mercedes-Benz bislang alles andere als ein Erfolgsmodell. In Generation zwei soll sich das ändern.


img
Pkw-Kauf

Automatikgetriebe wird immer beliebter

Schwerfällig, durstig? Diese Vorbehalte gegen Automatikautos lassen Fachleute nur noch eingeschränkt gelten. Das scheinen auch Autokäufer zu bemerken.


img
Elektroautos

Merkel will bis 2022 die Millionengrenze knacken

Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet, dass bis spätestens 2022 eine Million Elektroautos hierzulande fahren werden. Sie setzt dabei auf die Offensive der heimischen...


img
Markenauftritt

Volkswagen erfindet sich neu

Mit dem Dieselskandal ging bei VW eine Ära zu Ende, seit einigen Jahren ist die Marke dabei, sich neu zu erfinden. Auf der diesjährigen IAA startet mit dem ID.3...


img
Personalie

Leaseplan Deutschland mit neuem Geschäftsführer

Stefan Koch verantwortet ab sofort die Bereiche Risikomanagement, Controlling, Strategie und Recht. Vorgänger Edwin de Jong verlässt den Leasingspezialisten.