suchen
Autonomes Fahren

Peugeot testet mit Alltagsfahrern

1180px 664px
PSA arbeitet mit Hochdruck am autonomen Fahren.
©

Der PSA-Konzern arbeitet mit Hochdruck am autonomen Fahren und sieht die Zeitphase für die Level 3-Automatisierung ab dem Jahr 2020. Bis dahin will man testen, wie der bisher noch unbedarfte Autofahrer mit der neuen Technik klarkommt.

Auch der PSA-Konzern will sich dem autonomen Fahren nicht verschließen. Die Ingenieure des französischen Autoriesen arbeiten daran, dass die ersten Serienmodelle ab dem Jahr 2020 die Level 3-Automatisierung erreichen. Level 3 definiert die Hochautomatisierung. Das heißt, dass der Wagen in strukturierten Verkehrsverhältnissen wie auf der Autobahn die Geschwindigkeit anpasst, selbsttätig blinkt und wenn nötig einen Spurwechsel durchführt. Der Fahrer braucht seine Aufmerksamkeit zum Zeitpunkt der aktiven Automatisierung nicht dem Straßenverkehr zu widmen, muss aber sofort in der Lage sein zu übernehmen, wenn das System das entsprechende Signal gibt.

Die PSA-Techniker haben zur Level 3-Realisation eine neue Elektronik-Architektur (NEA) entwickelt, die künftig Teil der verbesserten EMP2-Plattform sein wird. Je nach Ausbaustufe arbeiten die Entwickler mit bis zu sechs verschiedenen Kameras, fünf Radar-Sensoren sowie einem Laser-Scanner. Erste Prototypen sind bereits in Form eines aktuellen Citroën C4 Picasso unterwegs.

PSA will die Zeit bis zur Serienreife nutzen, um zu sehen, wie die Kunden mit dem autonomen Fahren klarkommen. Deshalb lädt der Konzern normale Autofahrer zu Probefahrten mit den Prototypen ein. Ihr Verhalten wird entweder von den mitfahrenden Ingenieuren bewertet oder aufgezeichnet, um später untersucht zu werden. Dabei geht es auch um ganz banale Dinge, wie PSA-Kundenbetreuer Claude Cocca erklärt. So habe man beispielsweise untersucht, wie die Probanden reagierten, wenn das System zur Fahr-Übernahme aufruft. Eine Fahrerin habe dann erst einmal gemütlich ihre Sonnenbrille gesucht, bevor sie ihre volle Aufmerksamkeit wieder dem Fahren widmete, so der Experte für Kundenzufriedenheit. Level 3 besagt aber, dass die Fahrer rasch wieder übernehmen müssen, wenn das entsprechende Signal ertönt.

Bisherige Serienfahrzeuge deaktivieren ihre automatisierte Fahrfunktion (Level 2) maximal 30 Sekunden nach dem Loslassen des Lenkrads – auch mit Blick auf die derzeit noch unklare Gesetzeslage. Für Deutschland gibt es bereits einen Gesetzesentwurf, der Level 3 im Straßenverkehr zulässt. (sp-x)

360px 106px

Mehr

Mehr zum Thema Autonomes Fahren:




Autoflotte Flottenlösung

PEUGEOT Deutschland GmbH


51170 Köln

Tel: 0800-1111 999

E-Mail: info@peugeot-professional.de
Web: www.peugeot-professional.de


Fotos & Videos zum Thema Autonomes Fahren

img

Redspace

img

Toyota-Fine-Comfort-Ride-Concept

img

Audi Aicon

img

Automated Valet Parking

img

VW I.D. Crossover

img

Peugeot Instinct Concept


Ihr Kommentar zum Artikel

© Copyright 2017 Autoflotte online

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

img
VW-Sondermodelle

Vernetzt und beheizt

Unter dem Namen "Join" bietet VW nun gleich acht Sondermodelle an. Und setzt dabei vor allem auf Vernetzung.


img
Fahrbericht BMW i3s

Der Stark-Stromer

Vier Jahre nach dem Debüt des i3 spendiert BMW seinem Elektroauto nicht nur ein Facelift, sondern erweitert die Baureihe auch durch eine sportlichere S-Version.


img
EuroNCAP 2018

Schärfere Anforderungen

Mit Hilfe von Assistenzsystemen sollen Autos immer besser darin werden, Unfälle zu verhindern. Deshalb setzt EuroNCAP ab nächstem Jahr die Anforderungslatte für...


img
Opel Grandland X

Flottes Arbeitstier

ANZEIGE: Der neue Opel Grandland X garantiert mit seinen erstklassigen Assistenz- und ­Komfort-Features nicht nur im Arbeitsalltag Sicherheit und Fahrspaß.


img
BVF-Chef

"Diesel ist nicht so leicht ersetzbar"

Besonders gewerbliche Kunden kaufen nach wie vor Diesel-Fahrzeuge. Fuhrparkmanager spielen dabei eine wichtige Rolle - und sagen klar, dass sie auf den Diesel nicht...