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Autonomes Fahren

Verstärkte Umrüstung von Minivans zu Roboterautos

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Die Google-Schwesterfirma Waymo plant den Ausbau ihrer US-Flotte selbstfahrender Autos mit Minivans von Chrysler.
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Chrysler soll die Flotte selbstfahrender Autos der Google-Schwesterfirma Waymo mit "Tausenden" Minivans bestücken. Dazu müssen die Autos zu Roboterwagen umgerüstet werden.

Die Google-Schwesterfirma Waymo will ihre Flotte selbstfahrender Autos mit "Tausenden" Minivans von Chrysler ausbauen. Die Wagen sollen im weltweit ersten Roboterauto-Fahrdienst eingesetzt werden, wie Fiat Chrysler in der Nacht zum Dienstag mitteilte. Die genaue Zahl der Fahrzeuge und ein Zeitraum wurden nicht genannt.

Waymo will den Service im Frühjahr für Einwohner der Stadt Phoenix in Arizona an den Start bringen. Bisher lieferte der Autobauer 600 Fahrzeuge des Modells Chrysler Pacifica an die Tochter des Google-Dachkonzerns Alphabet.

Umrüstung kostet halbe Million Dollar

Fiat Chrysler und Waymo bauen die Wagen gemeinsam an einem Standort in der Nähe von Detroit um. Für Waymo bedeutet der Ausbau eine erhebliche Investition: Die Umrüstung eines fabrikneuen Autos zu einem Roboterwagen kann nach Informationen aus der Branche locker eine halbe Million Dollar verschlingen. Waymo und Chrysler machten nie Angaben zu den Kosten.

Bei Waymo wurde die Entwicklung der einstigen Google-Roboterwagen gebündelt, die seit 2009 auf der Straße waren und die Autohersteller aufschreckten. Waymo gilt als besonders weit bei der Technologie - die Autoindustrie fürchtet jedoch, in Abhängigkeit von dem Internet-Riesen zu geraten, und arbeitet an eigenen Systemen.

Waymo experimentierte zwischenzeitlich auch mit kleinen elektrischen Zweisitzern aus eigener Entwicklung - sie wurden jedoch im vergangenen Jahr aufgegeben. Insgesamt schickte Waymo Autos mit seiner Roboterwagen-Technologie bisher in 25 US-Städten auf die Straße. (dpa)

 




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